Guter Unterricht passiert nicht zufällig. Am Gymnasium Am Stoppenberg haben wir klare Antworten auf die Fragen, die Eltern und Schülerinnen und Schüler bewegen: Wie lernt man heute wirklich? Wie gehen wir mit digitalen Medien um? Und wie schaffen wir eine Schulgemeinschaft, in der sich alle sicher und respektiert fühlen? Unsere Konzepte sind das Ergebnis jahrelanger Erfahrung und werden stetig weiterentwickelt.

Als Tagesheimschule haben wir den Anspruch, den Schultag so zu rhythmisieren, dass sich Phasen der Anspannung und Entspannung abwechseln. Wir betrachten alle Unterrichtsfächer als gleichberechtigt und integrieren Förder- sowie Freizeitangebote fest in unseren Ganztag an fünf Wochentagen. So entsteht ein ausgewogenes Lernumfeld, das auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmt ist.
Der Verzicht auf den klassischen 45-Minuten-Takt ist ein Erfolgsmodell an unserer Schule. Durch die Verlängerung der Unterrichtsstunden auf 65 Minuten reduzieren wir die Anzahl der Fächer pro Tag auf maximal sechs. Nur in der Sekundarstufe II kann zusätzlich noch eine siebte Stunde als Sportstunde hinzukommen.
Die Vorteile: Mehr Ruhe im Schulalltag, leichtere Schulranzen und deutlich mehr Zeit für tiefergehende Projektarbeit und individuelle Förderung innerhalb einer Unterrichtsstunde.
| 1. Stunde | 08:00 – 09:05 |
| 2. Stunde | 09:10 – 10:15 |
| FrühstücksPause | |
| 3. Stunde | 10:35 – 11:40 |
| 4. Stunde | 11:45 – 12:50 |
| Mittagessen & Pause | |
| 5. Stunde | 14:05 – 15:10 |
| 6. Stunde | 15:15 – 16:20 |
Unterrichtsausfall lässt sich nie völlig vermeiden – aber er lässt sich sinnvoll auffangen. Unser Krankheitsausfall liegt dank guter Planung messbar unter dem Landesdurchschnitt. Für den Fall der Fälle haben wir klare, transparente Regeln:
Hier wird jede Stunde vertreten (ausgenommen Randstunden). Fach- oder Klassenlehrkräfte haben dabei Vorrang. Fehlende Lehrkräfte stellen Aufgaben über Teams oder WebUNTIS zur Verfügung, die unter Aufsicht der Vertretungskraft bearbeitet werden.
In der Oberstufe wird Unterricht nur bei längerfristiger Abwesenheit durch eine Ersatzlehrkraft übernommen. Ansonsten werden Aufgaben via Office365 zur eigenverantwortlichen Bearbeitung übermittelt. Dafür stehen spezielle Räumlichkeiten wie der Lernflur oder das BIB zur Verfügung.
Transparenz ist uns wichtig. Über die App WebUntis haben Schülerinnen, Schüler und Eltern jederzeit Zugriff auf tagesaktuelle Vertretungspläne, Raumänderungen und langfristige Stundenplanungen.
Wir begreifen die Digitalisierung als Chance. Unser Ziel ist der alltägliche, fachkundige und selbstbestimmte Einsatz digitaler Medien durch alle am Schulleben Beteiligten. Dabei nehmen wir die Schule als Ganzes in den Blick: Ein modernes Medienkonzept verbindet zeitgemäßes Lernen mit kritischer Reflexion und kreativer Gestaltung.
Digitale Lernumgebungen sind bei uns Alltag. Ob Recherche, digitale Schulbücher oder die Verwaltung von Unterlagen – die Nutzung moderner Endgeräte ist selbstverständlicher Bestandteil des Unterrichts.
Wir machen Medien zum Gegenstand kreativen Schaffens. In speziellen Kursen lernen unsere Schülerinnen und Schüler die Produktion von Videos, digitaler Bildbearbeitung und Musik sowie die Steuerung komplexer Informatik-Systeme.
Technikkompetenz erfordert ein kritisches Bewusstsein. Wir fördern eine reflektierte Haltung gegenüber digitalen Systemen und sozialen Netzwerken, um unsere Schüler zu mündigen Bürgern der digitalen Welt zu erziehen.
Seit dem Schuljahr 2022/23 statten wir schrittweise alle Schülerinnen und Schüler mit einheitlichen digitalen Endgeräten aus. Diese fungieren sowohl als persönliches Arbeitsgerät für Notizen und Organisation als auch als interaktives Medium für Internetrecherche und Präsentationen. Damit gewährleisten wir Bildungsgerechtigkeit und ein hohes Mindestniveau an Medienkompetenz für alle – unabhängig vom sozialen Status.
Für unsere Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis 9 sind unsere eigenen Dienstgeräte dabei verpflichtend zu verwenden, ab Klasse 10 dürfen auch eigene Geräte verwendet werden.
Digitale Endgeräte sind an unserer Schule wertvolle Werkzeuge für den Unterricht – sofern sie gezielt zum Lernen eingesetzt werden. Gleichzeitig bemerken wir jedoch immer wieder die ablenkende Kraft von privaten Smartphones und sozialen Medien auf die Konzentrationsfähigkeit und das soziale Gefüge.
Um einen geschützten Raum für ungestörtes Lernen und echte persönliche Begegnungen zu schaffen, hat die Schulgemeinschaft im Mai 2025 eine klare Entscheidung getroffen:
Für die Sekundarstufe I gilt ein flächendeckendes Smartphone-Verbot während des gesamten Schultages. Das bedeutet: Die Geräte bleiben von der ersten Stunde bis zum Unterrichtsende inklusive der Pausen ausgeschaltet in der Tasche.
Im Unterricht aller Jahrgangsstufen sind Smartphones nur dann erlaubt, wenn die Lehrkraft sie explizit für pädagogische Zwecke freigibt.
Das Ziel: Wir fördern die „echte“ Kommunikation in den Pausen und schützen unsere Schülerinnen und Schüler vor dem permanenten digitalen Erreichbarkeitsdruck. So bleibt Schule ein Ort, an dem man sich ohne Ablenkung auf seine Ziele und seine Mitmenschen konzentrieren kann.
Informatik als reguläres Fach sowie Methodentraining in der „Lernbox“ (PowerPoint, Internetrecherche).
Wahlkurse in Informatik (u.a. Robotik (Lego Mindstorms)), sowie Kunst und Musik mit digitalen Medien (Video- und Audioproduktion).
Kontinuierliches Angebot von Grundkursen und einem Informatik-Leistungskurs. Zusätzlich bieten wir Projektkurse für besondere Begabungen an.
Unsere jahrgangsstufenübergreifende AG, die sich besonders um die Sicherheit und Prävention in sozialen Netzwerken kümmert.
Als christliche Schule ist es unser oberstes Ziel, einen sicheren Raum zum Leben, Lernen und Wachsen zu bieten. Prävention gegen sexualisierte Gewalt und Mobbing ist bei uns kein Randthema, sondern fester Bestandteil unseres Schulalltags.
Um diese „Kultur der Achtsamkeit“ zu leben, setzen wir auf transparente, kontrollierbare Strukturen und eine klare Haltung. Zentrales Element ist unser Verhaltenskodex, der das Miteinander von Schülerinnen und Schülern sowie Erwachsenen verbindlich regelt. Er wird von allen Mitarbeitenden unterzeichnet und regelmäßig im Unterricht thematisiert.
Ihre Ansprechpartner vor Ort:
Unsere speziell vom Bistum Essen qualifizierten Präventionsfachkräfte, Frau Maike Wieder und Herr Florian Krottenmüller, verankern diese Maßnahmen an unserer Schule und entwickeln sie gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrkräften ständig weiter.
Hilfe finden ist einfach:
Grundsätzlich gilt am Stoppenberg jede Person als Vertrauensperson! Ob Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter, Schulleitung oder das SV-Team – an wen man sich wendet, entscheidet die Schülerin oder der Schüler ganz allein.
Welche Regeln müssen wir beachten, wenn unsere Schule ein sicherer Ort sein soll, an dem sich alle wohl und respektiert fühlen?
Unser Verhaltenskodex bildet das Fundament – doch es sind die Menschen, die unsere Schule zu einem sicheren Ort machen. Ob Schulsozialarbeit, Schulseelsorge oder psychologische Begleitung: Unser multiprofessionelles Beratungsteam unterstützt Schülerinnen, Schüler und Eltern vertraulich, schnell und kompetent.