Sport am Stoppenberg

img 0002Getreu dem diesjährigen Motto, tauschte auch 2017 wieder eine Pilgergruppe vom Stoppenberg den Sitzplatz auf dem Sofa gegen den auf dem Fahrradsattel und machte sich zum Altenberger Dom im Bergischen Land auf. Alljährlich wird hier am 1. Mai das Friedenslicht entzündet und weitergegeben.
Aufgrund einiger Terminüberschneidungen war die Pilgergruppe in diesem Jahr zwar etwas kleiner aber trotzdem ging es gut gelaunt und bei bestem Wetter am 30. April mit vollgepackten Fahrrädern los.
Die erste Etappe führte nach Essen-Steele, von wo aus uns die S-Bahn bis nach Wülfrath brachte. Hier wurde es dann ernst – der Rest der Reise sollte auf den Rädern zurückgelegt werden.

Über Wuppertal führte die Strecke bis zur höchsten deutschen Eisenbahnbrücke in Müngsten. Hier überquerten wir die Wupper auf der Fähre, die von der Muskelkraft der Mitreisenden angetrieben wird und auf Stahlseilen über den Fluss schwebt.
Den ersten wirklich heftigen Kontakt mit der Geographie des Bergischen Landes machten wir dann beim Anstieg zu Schloss Burg. Ein Berg, den niemand von uns fahrend bewältigen konnte aber wer sein Fahrrad liebt, schiebt es ja bekanntlich auch gerne mal.
Zum Glück folgten wir der Route nun wieder bergab, allerdings nur um dann den nächsten Hügel zu erklimmen. Diesen letzten Anstieg des Tages meisterten alle bravourös und wir hatten uns eine Mahlzeit beim ortsansässigen Griechen im Dorf „Blecher“ verdient.
Verdient hatten wir uns bei der Weiterfahrt auch diverse Ehrenrunden durch einen Kreisverkehr, bei denen uns die in den Mai tanzende Dorfgemeinschaft zujubelte.
Schnell noch die letzten Serpentinen (bergab) und schon standen wir vor dem Ziel unserer Reise. Der Altenberger Dom und viele Jugendliche, die bereits das Gelände und den Zeltplatz bevölkerten, begrüßten uns.
Nach dem Zeltaufbau konnten jede und jeder den Abend nach eigenem Geschmack gestalten. Viele besuchten die eindrucksvolle Vigil im Dom, andere nahmen andere Angebote wahr.
Am Ende des Tages krochen alle erschöpft aber auch zufrieden in ihre Schlafsäcke. Geweckt wurden die Pilger am nächsten Morgen von tropfenden Geräuschen auf dem Zeltdach. Gegen 5.00 Uhr hatte es angefangen zu regnen und es sollte – so viel sei verraten- auch so schnell nicht wieder aufhören.
Nach dem Frühstück, der Heiligen Messe mit Kardinal Wölki, der Aussendung des Friedenslichtes und dem obligatorischen Altenberger Erbseneintopf zum Mittagessen, ging’s für uns gegen 14. 00 Uhr weiter. Es lagen rund 30 Kilometer vor uns, die uns in Richtung Wuppertal führen sollten. Einige Steigungen waren zu meistern und der Dauerregen gepaart mit Wind ließ die Reise etwas „zäh“ werden. Alle waren sichtlich froh, als wir am frühen Abend den Hof „Kotthausen“ erreichten. In dieser Hofgemeinschaft leben und arbeiten Menschen mit und ohne Handicap zusammen – gelebte Inklusion. Eigentlich waren wir angemeldet, um auch hier unsere Zelte aufzuschlagen, doch die Hofgemeinschaft entschied schnell, dass wir doch eigentlich ein trockeneres Quartier benötigten. Wir durften unsere Schlafsäcke in der Partyscheune ausrollen und die Nacht neben dem Kicker und unter der Diskokugel verbringen. Dass uns auch noch eine geheizte Küche zur Verfügung stand, in der wir es uns gemütlich machen durften und unsere durchweichten Klamotten trocknen konnten, machte uns sehr froh. Wir stellten schnell fest, mit welchen kleinen Dingen man schon zufrieden sein kann. Versorgt durch den Pizzaservice verbrachten wir in unserer Runde einen sehr entspannten und lustigen Abend.
Am Tag drei unsere Tour wartete dann die längste Etappe auf uns. Rund 60 Kilometer sollten es sein. Durch das Tal der Wupper, über alte Bahntrassen bis zur Ruhr und dann an ihr entlang, führte uns der Weg wieder nach Essen. Die Steigungen hielten sich erfreulicher Weise in Grenzen und auch der Dauerregen ließ uns in Ruhe. Pünktlich zum Schulgong um 16.10 Uhr erreichten wir wieder den Stoppenberg und bauten schnell noch die Zelte zum Trocknen im BIB auf. Die einzige Reifenpanne der Pilgerreise ereilte uns übrigens zwei Kilometer vor der Schule – auch das gehörte dann wohl doch noch dazu.
Letztendlich hatten wir eine tolle Tour und alle haben die insgesamt 130 Kilometer großartig gemeistert.
Markus Schumacher für das „Altenberg Team“

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