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img 0003 Seit vielen Jahren bieten unsere Schulen für interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe neun die „Ora et labora-Tage“ als Projekttage an. Unter dem Motto „Helfende Hände“ waren in diesem Jahr 21 Jugendliche bereit, gemeinsam zu „beten und zu arbeiten“. „Gearbeitet“ wurde an diesen Tagen wie immer im ganz normalen Unterricht. Nach Schulschluss traf sich die Gruppe im BIB des Gymnasiums, wo gelebt, gegessen und mit Isomatten und Schlafsäcken auch übernachtet wurde.
Der Programmteil „beten“ führte uns am ersten Projekttag zu Menschen und Institutionen, die „helfende Hände“ reichen. Im Rahmen einer alternativen Stadtwanderung besuchten wir zunächst wieder die Suppenküche der Missionarinnen der Nächstenliebe („Mutter Theresa Schwestern“). Vor allem die Natürlichkeit und Authentizität der Schwester, die uns von ihrer Arbeit berichtete, faszinierte alle. Überaus positiv gemeinte Aussagen wie „…war die aber cool…“ oder „…so habe ich mir eine Nonne aber nicht vorgestellt…“ waren nach dem Besuch mehrfach zu hören.

Nach vielen Informationen zum Leben und Arbeiten der Ordensschwestern ging es für uns weiter zur Jugendnotschlafstelle „Raum 58“. Hier stand uns eine Mitarbeiterin Rede und Antwort und stellte uns die Aufgaben der Schlafstelle und die erst in diesem Jahr neu bezogenen Räumlichkeiten an der Niederstraße vor. Da die Ora et labora- Tage in diesem Jahr bei deutlichen Minusgraden stattfanden, war die Sehnsucht der jungen Menschen, deren Lebensmittelpunkt die Straße ist, nach einem warmen Bett und einem Dach über dem Kopf von uns hautnah nachzuvollziehen. Mit der U-Bahn ging’s auf unserer Reise weiter zum Essener Hauptbahnhof. Dort lernten wir die Bahnhofsmission mit ihren vielfältigen Aufgaben und Hilfsangebote kennen. Der ein oder andere war so angetan, dass schon Nachfragen nach einem evtl. möglichen Praktikum bei der Bahnhofsmission gestellt wurden. Die letzte Station an diesem Abend führte uns zurück zum Stoppenberg. Hier wartete im COM-Gebäude der Leiter der Essener Telefonseelsorge auf uns. Er stellte uns die Arbeit dieser Einrichtung unter anderem mit nachgestellten Beispielanrufen vor. Der Tag endete im Anschluss mit der gemeinsamen Abendrunde.

Sichtlich erschöpft aber auch voller neuer Erfahrungen, sanken alle gegen 0.00 Uhr in ihre Schlafsäcke. Der nächste Morgen begann nach dem herzerfrischenden Weckruf mit einer gemeinsamen Morgenrunde im COM-Gebäude und dem anschließenden Frühstück. Nun lag ein „ganz gewöhnlicher Schuldonnerstag“ vor uns allen, bis wir uns am Nachmittag wieder im BIB trafen. Das Programm war diesmal nicht ganz so dicht und es blieb sogar Zeit für einen kurzen Ausflug zur „Beachparty“ im Schulschwimmbad. Der Themenblock dieses Tages stellte ganz praktische Übungen in den Vordergrund. Es kam darauf an, selbst „helfende Hände“ zu reichen und gemeinsam vorgegebene Aufgaben zu lösen. Ein Spaziergang mit verbundenen Augen über’s Schulgelände war ebenso zu absolvieren, wie der Turmbau mit dem „Tower of Power“. Andere Übungen, wie der frei Fall vom Kasten in die Arme der anderen, stellten hohe Anforderungen an gegenseitiges Vertrauen und Einsatz füreinander. Bei der Reise auf Rollbrettern musste ein hohes Maß an Koordination her, um Kollisionen zu vermeiden. Auch diesen Tag beendeten wir mit einer gemeinsamen Abendrunde im COM-Gebäude. Letzter Programmpunkt der Ora et labora-Tage war wie in jedem Jahr die gemeinsame Morgenrunde und das Frühstück am Freitag. Jetzt musste nur noch der anschließende Unterrichtstag absolviert werden. Die Ora et labora-Tage waren wieder ein schönes und lohnenswertes Erlebnis. Wir danken allen, die uns zu sehr ungewöhnlichen Zeiten die Besuche am ersten Abend ermöglicht haben und uns vor Ort mit viel Engagement zur Verfügung standen. Auch Frau Klapetz, die die Tage als Ansprechpartnerin für die weiblichen Teilnehmerinnen begleitete, ein herzliches Dankeschön!

Vielen Dank natürlich auch allen Schülerinnen und Schülern, die sich auf diese Projekttage eingelassen haben.

 Arthur Knickmann-Kursch & Andreas Strüder, Schulseelsorger

Holger Sieg & Markus Schumacher, Schulsozialarbeiter    

   

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