Sport am Stoppenberg

img 6681In der ersten Woche der Herbstfeien war es wieder soweit: die Schulsozialarbeiter des Schulzentrums starteten mit 60 Schülerinnen und Schülern von Gymnasium, Haupt- und Realschule zur gemeinsamen Segelfreizeit.
Begonnen wurde die Reise einmal mehr im niederländischen Harlingen. Verteilt auf die beiden Schiffe „Suydersee“ und „Iselmar“ erhielten wir durch die Skipper der Schiffe zunächst eine Einweisung in Segel, Taue und Knoten, bevor wir am Montagmorgen in See stachen. Ziel des ersten Tages sollte der Ort Stavoren am IJsselmeer sein.

Mit Gegenwind waren wir zwar etwas länger unterwegs aber dafür entschädigte ein grandioser Sonnenuntergang die Crews kurz nach bzw. vor dem Einlaufen in den Hafen.
Mit ordentlichem Rückenwind ging’s dann am nächsten Tag zurück durch die Schleuse und hinaus auf’s niederländische Wattenmeer. Die Insel Terschelling wurde angesteuert und die Schiffe am Abend dort im Hafen vertäut. Da für den Mittwoch etwas zu viel Segelwind angekündigt war, beschlossen wir mit den Skippern, diesen Tag auf Terschelling zu verbringen. Bei bestem Wetter bot sich dort die Gelegenheit, die Insel nicht nur vom Wasser aus zu erkunden. Eine gemeinsame Wanderung führte uns an die Nordküste der Insel. Wie ein Lindwurm zog sich die Reihe der Stoppenberger durch die Dünenlandschaft und am Ende ereichten alle nach einem schweißtreibenden Anstieg die Spitze der hohen Sanddünen. Von hier hatte man einen grandiosen Blick über weite Inselteile. Viele gönnten sich zusätzlich ein kostenloses „Sandpeeling“ am Nordseestrand oder riskierten den Sprung vom Dünenkamm in den weichen Sand.
Wieder zurück am Hafen bot sich die Gelegenheit, den nahen Ort zu erkunden und am Abend stand (fast schon Pflicht bei einem Aufenthalt auf Terschelling) der Besuch der Disco „OKA 18“ auf de Programm. Wie nicht anders zu erwarten, wurde der Laden auch in diesem Jahr von uns gerockt…!
Auch wenn das Aufstehen am nächsten Morgen für den ein oder anderen vielleicht etwas hart und in jedem Fall deutlich zu früh war, tat das der Segellaune am Donnerstag keinen Abbruch.
Bei strahlendem Sonnenschein setzten sich die Boote wieder in Richtung IJsselmeer in Bewegung. Eigentlich wollten wir auf dem Watt trockenfallen (die Schiffe bewusst auf eine Sandbank setzten um dann zu Fuß um die Schiffe laufen zu können) aber der Wind der letzten Tage hatte dafür gesorgt, dass auch bei Ebbe das Wasser noch hüfthoch auf den Sandbänken stand. An einen entspannten Wattspaziergang war also nicht zu denken. Ziel des Tages wurde daher Makkum am IJsselmeer. Aufgrund der perfekten Wetterlage und da das Deck ohnehin mit Süßwasser aus dem IJsselmeer gespült werden musste, entschloss sich der Skipper der Iselmar nach dem Durchqueren der Schleuse zu einem Stop in einer Bucht. Nachdem die Wasserschlacht beim Deckschrubben sowieso entbrannt war, hielt es einige Besatzungsmitglieder bei warmem Wind, Sonnenschein und ca. 16 Grad Wassertemperatur nicht mehr an Deck. Wenn uns vorher jemand erzählt hätte, wir würden am 24. Oktober freiwillig von Bord springen und im Meer schwimmen – wir hätten gelacht. So wurde es der Abschluss eines grandiosen Segeltags und wenn man einmal im Wasser war, war es auch gar nicht mehr soooo kalt…!
In Makkum lagen am Abend beide Schiffe nebeneinander und wir konnten gemeinsam den letzten Abend der diesjährigen Segelfreizeit an Bord genießen.
Auch wenn der abschließende Segeltag zurück nach Harlingen mit Nieselregen begann, war die Stimmung auf den Booten gut. Bis zum Mittag wurde es wieder trocken und nach dem Entladen und Reinigen der Schiffe stand einem gemeinsamen Sturm der örtlichen Pommesbude nichts mehr im Wege. Die anschließende Rückfahrt im Reisebus war problemlos und der ein oder andere bekam jetzt endlich mal etwas Schlaf. Wohlbehalten erreichten alle Seglerinnen und Segler am Freitagabend den Stoppenberg.
Besonderer Dank gilt auch in diesem Jahr unseren weiblichen Teamern, die sich ehrenamtlich oder im Rahmen ihrer Praktika zur Übernahme von Verantwortung während dieser Tour bereiterklärt haben.
Es hat wieder einmal viel Spaß gemacht und sich bestätigt, wie wichtig solche gemeinsamen Aktionen mit den Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums sind.
Dank der engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zweier toller Schiffe samt ihrer Skipper und Maate und vor allem unseres enormen Wetterglücks kann man nur sagen: „Alles richtig gemacht!“
Auch im kommende Jahr wird es sicherlich eine Ferienaktion im Herbst geben.

Holger Sieg, Markus Schumacher

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