Sport am Stoppenberg

rufino1Mit Rucksack, Gitarre und fröhlicher Miene betrat Rufino Rodríguez Martínez den Spanischkurs der Stufe Q1 am Freitag. Der überraschende Besuch dieses außergewöhnlichen Mannes mit exotischem Aussehen weckte sofort die Neugierde unserer Schülerschaft. Als erstes hing er eine dunkelblau - weiß - gestreifte Flagge an die Tafel und nach einer kurzen Vorstellung fing er an zu singen: „Alegre la mañana que nos habla de Dios…“ (Fröhlich der Morgen, der uns über Gott erzählt…). Jeder musste singen und jeder hat tatsächlich gesungen! Spätestens dann hatte er uns komplett gefangen.


Rufino Rodríguez, ehrenamtlicher Vorsitzender des Kolpingwerks in Honduras, nimmt am Kirchenkongress in Köln teil. Als Gast des katholischen Hilfswerks Adveniat nutzte er die Gelegenheit, uns über die schwierige Situation seines Landes, Honduras, und seine Arbeit zu berichten. Seine ansteckende Freude steht im Kontrast zu den traurigen Umstände, die er geschildert hat: Er lebt in einem der unsichersten Länder mit einer der höchsten Mordraten pro Kopf (82 pro 100.000 Einwohner), ein durch Armut und Gewalt geprägtes Land, in dem es jedoch dank der Arbeit von Menschen wie Rufino einen kleinen Funken Hoffnung gibt. Unter seinen vielen Aufgaben fördert er Projekte wie die Berufsausbildung junger alleinstehende Mütter, kämpft gegen die Abholzung des Landes und die nicht ganz ungefährliche Arbeit mit Gang-Mitglieder mit der Absicht, sie in die Gesellschaft wieder einzugliedern.
rufino2Nicht nur die Spanischschüler konnten und sollten von seinem Besuch profitieren. Die Präsentation von Herrn Rodríguez stieß auch auf großes Interesse im Politikkurs von Herrn Kok in der 8b sowie im Religionskurs von Herrn Jelich in der Stufe EF. Die Sprachbarriere wurde mit Hilfe von Stefanie Hoppe, Bildungsreferentin bei Adveniat, die ihn begleitete, oder unserer neuen Referendarin, Frau Castro Núñez, behoben.
Gegenüber den Deutschen empfindet er eine tiefe und ehrliche Dankbarkeit, denn ein Teil der von den Deutschen zu zahlenden Steuer trägt zur Verwirklichung von vielen sozialen Projekten in Honduras bei.
Aber nicht alles muss schlecht sein. Rufino zeigte uns zuletzt die schönsten Seiten seiner Heimat: die Maya-Ruinen von Copán, die schneeweißen Strände, die prächtige Flora und Fauna… und ermutigte uns, sein vielfältiges Land irgendwann mal zu besuchen. Außerdem forderte er unsere Schüler dazu auf, fleißig zu sein, viel zu lernen und alle Chancen zu nutzen, die dieses Land ihnen anbietet.
Herzlichen Dank an Rufino Rodríguez und Adveniat für diesen lehrreichen und herzerfrischenden Besuch!

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