Sport am Stoppenberg

img 1365Der 01. Mai – seit vielen Jahren ein fester Termin im Stoppenberger Kalender. Im Altenberger Dom (Bergisches Land) wird an diesem Tag im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes das Altenberger Friedenslicht entzündet und ausgesendet. Bereits zum vierten Mal machte sich eine Pilgergruppe unserer Schule mit den Fahrrädern auf den Weg, um das Friedenslicht auch an den Stoppenberg zu bringen.


Trotz etwas geänderter Rahmenbedingungen (aufgrund umfangreicher Baumaßnahmen auf dem Gelände des Doms war das „Altenberger Licht“ in diesem Jahr nur als Tagesveranstaltung geplant) sollte die Stoppenberger Pilgerreise auch in diesem Jahr nicht ohne die obligatorische Zeltübernachtung durchgeführt werden.
Nach einigen Recherchen wurde in der Nähe des Doms ein Campingplatz gefunden und die Tour konnte beginnen.
Am Montag startete der mit Gepäck und Zelten voll beladene Radkonvoi nach der Mittagspause zunächst in Richtung Ruhr. An der Ruhrbrücke in Hattingen war eine erste Übernachtung eingeplant. Am nächsten Tag sollte dann von dort aus die Strecke nach Altenberg in Angriff genommen werden. Die 21 Kilometer bis zum Campingplatz waren schnell „abgestrampelt“ und nach dem Aufbau der Zeltstadt konnte die Pilgergruppe einen entspannten Abend am Grill (der uns dankenswerter Weise von Frau Forch gebracht wurde) verbringen, um sich für die Aufgaben des kommenden Tages zu stärken. Vor diesem Tag galt es aber noch, eine bitterkalte Nacht mit Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt zu überstehen. Mit Eiskristallen auf den Zelten hatte am Morgen des 30. Aprils eigentlich niemand mehr gerechnet…
Zum Glück konnten auch diese widrigen Wetterverhältnisse unseren Pilgern nichts anhaben und so ging es gegen 9.00 Uhr entlang einer alten Bahntrasse leicht aber stetig ansteigend in Richtung Sprockhövel und Wuppertal.
Für das „Leiden“ in der kalten Nacht wurde die Gruppe jetzt mit allerbestem Frühlingswetter verwöhnt. Nach der etwas anstrengenden Durchquerung Wuppertals (Straßenverkehr und Ampelschaltungen zwangen uns immer wieder zum Anhalten) erreichten wir die Müngstener Brücke. Hier sollte die Wupper in diesem Jahr mit der neu eingerichteten Schwebefähre überquert werden. Die Erfahrungen der letzten Touren über einen sehr steilen Umgehungsweg ließen uns gerne einige Euro für`s Schweben investieren – und Spaß gemacht hat es auch noch!
Weiter ging‘s dann immer an der Wupper entlang und ab Leichlingen nach Süden. Erschöpft aber sehr zufrieden mit unserer Leistung erreichten wir am Abend den Campingplatz in Köln-Dünnwald. 83 Kilometer zeigten die Tachos. Zwar etwas mehr als gedacht, dafür kam die Strecke aber weitgehend ohne dramatische Steigungen aus.
Nach dem Zeltaufbau galt es dann noch wenige Kilometer in den Ort zu fahren um
a) ein Abendessen zu organisieren und b) in der örtlichen Sportsbar das Halbfinale der Champions League zu verfolgen. Zum Ende des Spieles musste man sich zwar ernsthafte Sorgen um den Gesundheitszustand des Schulsozialarbeiters machen aber da der Verein seines Herzens ja dann doch den Einzug ins Finale erstritt, war am Ende des Tages alles wieder „im grünen (bzw. im schwarz-gelben ) Bereich“.
Etwas geschafft krochen die Pilger an diesem Abend in die Schlafsäcke. Zum Glück sollte die Nacht deutlich wärmer werden und so blieb einzig die Angst vor dem morgendlichen Wecken bereits um 7.15 Uhr…
Der 01. Mai begann also nach dem Wecken mit 9 Kilometern Radfahren zum Altenberger Dom. Nach einer Begegnung mit Rudi Völler im vergangenen Jahr konnten wir auch in diesem Jahr wieder ein „meet and greet“ mit einem Prominenten erleben. Zufällig standen wir beim Eintreffen des Kölner Erzbischofs Kardinal Meisner „im Weg“ und wurden so per Handschlag von ihm begrüßt.
Nach der Messe traf sich die Pilgergruppe zum gemeinsamen Erbsensuppenessen und jetzt konnten wir auch unseren Schulseelsorger Kaplan Wichmann in unserer Runde begrüßen. Er war mit dem Auto nach Altenberg gekommen und hatte als Konzelebrant an der Heiligen Messe teilgenommen.
Bei wiederum bestem Wetter fuhr die Pilgergruppe dann zurück zum Campingplatz, die Zelte wurden abgebaut, auf den Rädern verzurrt und dann führte der Weg auf den letzten 25 Kilometern zum S-Bahnhof in Langenfeld. Von hier aus ging es dann für fast alle mit dem Zug nach Hause. 145 Kilometer hatte die Pilgergruppe insgesamt zurückgelegt. Eine Leistung, auf die alle zu Recht stolz sein konnten. Drei Unentwegte ließen es sich übrigens nicht nehmen, den Weg von Langenfeld nach Essen bzw. Gelsenkirchen auch noch mit dem Rad zurückzulegen. Bei diesen Pedalrittern zeigte der Tacho dann für den letzten Tag der Reise auch noch einmal knappe 100 bzw. 110 Kilometer. Respekt meine Herren…

Markus Schumacher

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