Sport am Stoppenberg

vowabesinnung201202Die Stunde „vorweihnachtlicher Besinnung“ fand in diesem Jahr unter einem Zeltdach statt. Dieser Gedanke wurde sinnfällig, weil wir diese Stunde in der vom berühmten Kölner Architekten Gottfried Böhm entworfenen Kirche „Heilig-Geist“ in Essen-Katernberg feiern konnten. Diese Kirche erinnert ganz deutlich an ein Zelt und schafft so eine Atmosphäre, die den Gottesdienstbesuchern bzw. Kirchenbesuchern symbolisch zeigt, dass Christen ein Teil des „wandernden Gottesvolkes“ sind. Beim  Unterwegssein wird deutlich, wie sehr wir auch betroffen sein können von Irrwegen, Rückschlägen und Entbehrungen, die immer wieder zur Neuorientierung zwingen. Und so ist es auch im Laufe der Jahre mit der „Stunde vorweihnachtlicher Besinnung“ gewesen. Wir waren unterwegs, manchmal mussten wir unterwegs sein, wobei die Beschwernisse sich allerdings im Rahmen hielten.


Den Anfang nahm die Stunde vor vielen Jahren in der Kirche „Maria in der Not“ auf dem  Stoppenberger Kapitelberg. Dann wanderten wir weiter nach St. Anno. Dann gab es eine erste Zwischenstation in der Heilig-Geist-Kirche. Zuletzt waren wir Gäste in  St. Joseph in E.-Katernberg. In diesem Jahr sind wir zurückgewandert in die Heilig-Geist-Kirche und mussten jetzt auch vom traditionellen Donnerstag auf einen Dienstag ausweichen. Aber bei allem räumlichen und zeitlichen Wandern haben wir auch in diesem Jahr eine Stunde erleben können, die Gelegenheit bot, bei aller Veränderung innezuhalten und sich ein wenig auszurichten auf das bevorstehende Weihnachtsfest.
Thema der Stunde war „Anbetung heute“. Dabei haben wir zunächst einen Blick in unsere Gegenwart geworfen, um die Vielfältigkeit des Wortes „Anbetung“ in unserer Zeit zu thematisieren. Wen oder was beten wir heute an? Das scheinbar unmoderne Wort „Anbetung“ begegnet uns auch heute in verschiedensten Zusammenhängen, die keineswegs mehr (christlich-)religiös ausgerichtet sind, aber häufig noch darauf zurückverweisen – Anbetung heute wird vielfach zur religiösen Ersatzhandlung. Auf Anbetung in unserem christlichen Verständnis  haben wir mit einer Bildbetrachtung Bezug genommen. Hugo van der Goes hat das Gemälde „Anbetung der Hirten“ geschaffen, das aus dem späten 15. Jahrhundert stammt. Es ist keineswegs nur ein schlichtes Weihnachtsbild, sondern der Künstler hat verschiedene Ebenen mitein-ander verknüpft und so eine theologische Deutung des Weihnachtsgeschehens geboten, die auch heute noch der intensiven Meditation wert ist. Begleitend wurde ein Gedicht von Theodor Storm bedacht, Predigt, Gebet und Segen stimmten uns auf Weihnachten ein. Umrahmt wurde diese Stunde mit Chor- und Gemeindegesang.
Aber damit nicht genug. Seit vielen Jahren wird dieser (besinnliche) Teil des Abends abgerundet mit einer Zeit der Begegnung, die in diesem Jahr in der Unterkirche von Heilig-Geist stattfand. Wir sind also unter dem Zeltdach geblieben. Viele Besucher nutzen dann die Gelegenheit zu Gesprächen. Auch dieser Teil muss vorbereitet werden. Viele fleißige Hände sind nötig, um den entsprechenden Rahmen zu schaffen. Ganz, ganz viele Helfer wären hier zu nennen. Wir wollen heute zwei Helfer hervorheben, weil sie schon seit „ewigen Zeiten“ dabei sind und ebenso wie die anderen im Hintergrund kaum auffallen. Silke Klipper-Joura und Andreas Gemlau gebührt unser aller Dank.

 

 


M. Jelich    Ch. Krösmann


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