Sport am Stoppenberg
waz_5_juli_klIn den letzten Tagen gab es kaum ein anderes Thema am Stoppenberg, als die Frage, was denn nun aus der Premiere der aktuellen Produktion des Literaturkurses der Stufe 12 werden soll. Am Freitag letzter Woche hatte der Verlag Felix Bloch Erben die Aufführung aus urhebrrechtlichen Gründen untersagt, weil die Schauspieler nicht die Originalmusik Paul Burkhards verwenden wollten, sondern eigene Kompositionen. In einer konzertierten Aktion von Presse(WAZ, Bild, WDR u.a.), Schüleranschreiben, der Kontaktaufnahme der KursleiterInnen mit den Nachlassverwaltern und der Bemühungen der Schulleitung ist es gelungen, dem Verlag zumindest ein kleines Zugeständnis abzuringen. Das Stück darf am 9., 15. und 16. Juli am Stoppenberg aufgeführt werden, allerdings nur unter der Auflage keinerlei Musik zu benutzen. Andernfalls wird eine nicht unerhebliche Vertragsstrafe angedroht.
Nun heißt es für die Schauspieler und die Verantwortlichen, Frau Haddad, Herrn Dreckmann und Herrn Bungarten binnen drei Tagen für die musikalischen Elemente andere textliche und dramaturgische Lösungen zu finden, um am Samstag dennoch premierenreif zu sein. Keine leichte Aufgabe, die da zu bewältigen ist, doch alle sind zuversichtlich und hoffen, dass sie von ihrem Publikum um so mehr unterstützt werden. Noch gibt es Karten für alle drei Aufführungen, deren Besuch sich auf jeden Fall lohnt.


Wie ist es zu dem Rechtestreit gekommen?


Die Theatergruppe hatte vom Verlag bis vor einer Woche keinerlei Hinweise bekommen, dass Frank V. nur mit der Originalmusik aufgeführt werden darf. Die im WAZ-Artikel(Link zum Nachlesen) gemachte Aussage des stellvertretenden Geschäftsführers des Verlages, dass ein deutlicher Hinweis in den Materialien vorhanden sei, ist schlichtweg unzutreffend. Es findet sich nämlich dort keinerlei Hinweis auf die Rechte und Pflichten bei einer Aufführung, was umso deutlicher wird, da es sich bei dem vorgeblichen Textbuch (1980) um ein im Diogenes-Verlag erschienenes normales Taschenbuch handelt, in dessen "Vorwort" ein Hinweis Friedrich Dürrenmatts abgedruckt ist, dass es sich bei dieser Fassung um eine literarische Bearbeitung und keinesfalls um eine theatergerechte Ausgabe handelt. Text und zugesendete Musik gehen gar nicht zusammen. Für Teile des Textes fehlen Noten im Klavierauszug (1959), andererseits finden sich im Klavierauszug Songs, die Dürrenmatt im Text gestrichen hat, sodass eine Aufführung, wie der Verlag sie verlangt unnmöglich wäre. Wie sollten die jungen schauspieler und Ihre Lehrer da darauf schließen können, dass das eine ohne das andere nicht aufgeführt werden darf?
Diese Frage bleibt wohl unbeantwortet, weil sich die Schauspieler nicht auf einen Rechtsstreit einlassen können, wenn sie ihr Stück überhaupt aufführen wollen.

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