Sport am Stoppenberg
a100_dsc23032_mfdlAm 9. Dezember 2010 haben wir in der Pfarrkirche St. Joseph, Essen-Katernberg unsere Stunde vorweihnachtlicher Besinnung gefeiert. Gedacht ist diese Stunde als eine Zeit der Besinnung und Begegnung, zu der alle ehrenamtlichen Helfer und alle hauptamtlichen Mitarbeiter unserer Schule alljährlich besonders eingeladen werden. Im Jahr der Kulturhauptstadt 2010 sollte ein „spiritueller Tankstopp“ eingelegt werden, der uns für eine kurze Zeit zur Ruhe und Besinnung kommen lassen sollte.

Im Zentrum einer weihnachtlichen Bildbetrachtung stand eine kleine Dose, die in der Schatzkammer der Abtei Werden aufbewahrt wird und gerade einmal die Größe eines Kaffeebechers hat. Die Dose zeigt die älteste Weihnachtsdarstellung, die in Deutschland zu sehen ist. Sie stammt aus dem 5. Jahrhundert. Die Legende erzählt, dass der Hl. Liudger sie von einer Italienreise mit nach Essen-Werden gebracht hat. Als außerordentliches Kunstwerk wurde die Dose im Rahmen des Kulturprogramms 2010 besonders ins Blickfeld gerückt. Wir haben Bilder dieser wertvolle Elfenbeinschnitzerei neben zwei andere Elfenbeinschnitzereien gestellt. Auch diese Kunstgegenstände, jeweils kleiner als Postkarten, fallen eher durch ihre Unscheinbarkeit auf. Auf den ersten Blick sieht man auf allen drei Elfenbeinschnitzereien nichts Spektakuläres. Erst beim näheren Hinsehen offenbaren sie ihr Geheimnis.

Dagegen stellen wir eine Überschrift aus der WAZ vom 16. Dezember: „Sohn der Götter über dem Revier“. Gemeint ist mit dem Sohn der Götter eine Herkulesskulptur, die am 18. Dezember 2010 im Nordsternpark  - keine fünf Kilometer von der St. Joseph-Kirche entfernt - im Rahmen der Abschlussfeier zum Kulturhauptstadtjahr 2010 aufgestellt wurde. Es ist eine spektakuläre Herkulesstatue von Markus Lüpertz. Die 18 Meter hohe Statue mit einem Gewicht von 23 Tonnen ist ein „echter Hingucker“. Sie wird zu einer neuen „Landmarke“ im Revier werden, die jetzt auf dem Malakowturm in 85 Metern über dem Revier thront.

Die Gegensätze, die uns begegnen, könnten kaum größer sein. Unscheinbarkeit beim Sohn Gottes (Jesus) auf der einen Seite – Gigantismus beim Sohn der Götter (Herkules) auf der anderen Seite. Und doch entspricht, so meinen wir, die unscheinbare Darstellung auf den Elfenbeinschnitzerein unserem Verständnis vom Geheimnis der Weihnacht, dem wir uns ein wenig annähern wollten, wenn nämlich das göttliche Kind ganz klein, fast unerkannt,  irgendwo in einem unbedeutenden Winkel des römischen Weltreiches zur Welt kommt.

Eingerahmt wurden die Bildbetrachtungen von Chor- und Instrumentalmusik. Eine große Schar von Sängerinnen und Sängern trat auf, um musikalische Aktzente zu setzen. Das Nachdenken über ein Gedicht von Kurt Marti „großer gott klein“ setzte einen weiteren Akzent, um dem Geheimnis von Weihnachten näher zu kommen.

Nach diesem besinnlichen Teil schließt sich das Zusammentreffen von Schülern, Eltern und Lehrern dann im Pfarrsaal von St. Joseph an. Auch dieser Teil bereitet den Anwesenden offensichtlich immer wieder viel Freude, wenn man sich bei einem Glas Wein zum Gespräch trifft.

Wenn dann der Abend ausklingt und der Eindruck vorherrscht, dass viele Gäste den Abend in guter Erinnerung behalten werden, dann fällt es leicht, allen Dank zu sagen, die viel Mühe und Kraft in die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung gesteckt haben.

Jel/Krös

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