Sport am Stoppenberg
altenberg_014Auch in diesem Jahr machte sich eine Schülergruppe vom Stoppenberg auf, um am 1. Mai das Altenberger Friedenslicht in Empfang zu nehmen. Zu dieser traditionellen Wallfahrt waren bereits im letzten Jahr einige Schülerinnen und Schüler mit den Fahrrädern zum Altenberger Dom ins Bergische Land aufgebrochen.
Am ersten Mai-Wochenende 2010 nahmen 16 Schülerinnen und Schüler an dem Angebot teil und machten sich gemeinsam mit Herrn Forch, Herrn Gemlau und Herrn Schumacher am Freitag nach dem Mittagessen auf den Weg. Mit vollgepackten Fahrrädern war zunächst der S-Bahnhof in Essen-Stelle unser erstes Etappenziel.
Von hier brachte uns der Zug bis Wülfrath-Aprath. Von dort ging es dann mit den Rädern los. 45 Kilometer lagen vor uns und bereits nach den ersten Metern war jedem klar, dass eine Radtour im Bergischen Land nicht mit gemütlichem Dahinradeln im Flachland zu vergleichen war…
Spätestens am Anstieg zur Müngstener Brücke zweifelten einige, ob dieser (steile) Weg denn wirklich zum Ziel führen würde. Belohnt wurden wir mit einer grandiosen Aussicht auf das Brückenbauwerk und mit einer anschließenden entspannenden Abfahrtsstrecke – allerdings nur bis uns am Fuß von „Schloss Burg“ klar wurde, dass auch dieser Hügel zu erklimmen war. Wie heißt es doch so schön: „Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt!“ So kamen wir jedenfalls alle auf der Höhe an und nun stand dem Ziel Altenberg eigentlich nur noch eine kleine Steigung im Wege.
Bevor wir den Dom erreichten, besannen wir uns der an Finanznot leidenden europäischen Nachbarn und unterstützten den örtlichen „Griechen“ (das Lokal heißt wirklich so) mit kräftigem Gyros-Umsatz!
In Altenberg angekommen, schlugen wir unser Zeltlager gemeinsam mit zahlreichen anderen Jugendgruppen auf der Wiese vor dem Dom auf.
Mit einem ersten Besuch im Dom, zahlreichen Angeboten im Programm der Veranstalter und einem kleinen Lagerfeuer vor den Zelten klang der Abend aus.
Am 1.Mai wurden dann nach einem improvisierten Frühstück alle Zelte, Schlafsäcke und Isomatten wieder in den Gepäcktaschen der Räder verstaut und wir besuchten den feierlichen Gottesdienst im Dom, dessen Höhepunkt die Aussendung des Friedenslichts war. Eine schön gestaltete Heilige Messe mit jeder Menge Stimmung!!!
Gestärkt mit einem Teller Linsensuppe sollte es nach der Messe weitergehen. Diesmal aber nicht wieder in Richtung Essen sondern weiter nach Süden zum Rhein.
Wir hatten uns vorgenommen, Mehlem am Rhein (gegenüber der bekannten Stadt Königswinter) zu erreichen. Weiter 60 Kilometer auf dem Rad standen uns also bevor. Zu unserer Freude allerdings ohne die heftigen Anstiege, die wir vom Vortag in Erinnerung hatten. Zügig ging es zum Rhein und dann immer Flussaufwärts. Stopps in Köln und Bonn waren natürlich absolutes Muss. Ab Bonn wurden wir auf ein weiteres Highlight eingestimmt: am Abend sollte der „Rhein in Flammen“ stehen. Ein großes Volksfest von Linz bis Bonn, von dem später berichtet werden soll. Zunächst sorgte das Fest eher für Missstimmung – quer über den Fahrradweg verlief plötzlich ein Sperrzaun, der das Areal für die Rheinkirmes in Bonn begrenzte. Es galt also zunächst, hier eine Umleitung zu finden. Als auch das erledigt war, erreichten wir am frühen Abend einen kleinen Campingplatz, wo wir sehr freundlich empfangen wurden. Nach Aufbau und einer warmen Dusche genossen wir den Abend am Rhein. Nach Einbruch der Dunkelheit setzte sich ab Linz eine riesige Flotte von Rheinschiffen in Bewegung, die festlich beleuchtet den Rhein zum Glänzen brachte. An Bord der Schiffe Musik und Tanz bis zum Abwinken. Die Ufer des Flusses wurden leuchtend rot illuminiert und ein großes Höhenfeuerwerk setzte den Rhein dann vollends „in Flamme“. Wir konnten dieses Spektakel vom Ufer aus bestaunen und hatten da gute Gefühl, unsere Zelte und Schlafsäcke nur wenige Meter hinter uns zu wissen! Es sei hier übrigens erwähnt, dass unsere Tour bis zu diesem Zeitpunkt absolut trocken verlief (abgesehen vom Radfahrerschweiß)! Trotz anderslautender Wetterprognosen hatten wir eigentlich bestes Radfahrwetter!
Am Sonntagmorgen wurden wir dann allerdings ausgerechnet beim Abbau der Zelte von ersten Regenschauern überrascht. Aber da Stoppenberger bekanntlich nicht aus Zucker sind, konnte uns auch dieser Umstand nicht daran hindern, mit den Rädern den Heimweg anzutreten. Nach kurzer Fahrt setzten wir mit der Fähre nach Königswinter über. Hier nahmen einige das Angebot wahr, in den Zug zu steigen um nach Hause zu gelangen. Andere legten noch ein paar Fahrradkilometer zurück. In Bonn-Beul und Köln bestand ebenfalls die Möglichkeit, den restlichen Heimweg mit der Bahn zurückzulegen. Auch zwei ergiebige Regenschauer, bei denen wir zum Glück immer unter Brücken Schutz finden konnten, hielten aber eine Handvoll Pilger nicht davon ab, den Weg bis Langenfeld (Rhld.) mit dem Rad zurückzulegen und erst dort die S-Bahn zu besteigen.
Insgesamt legten wir an diesem wirklich schönen Wochenende rund 180 Kilometer mit den Rädern zurück und alle waren sich einig, dass diese Tour rundum gelungen war.
Gerne im nächsten Jahr wieder – vielleicht dann wieder auf einer anderen Strecke aber in jedem Fall mit dem Pilgerziel Altenberg.

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123RF Stock Foto

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