Sport am Stoppenberg
manv18Immer wieder müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Feuerwehren und Hilfsorganisationen für den nicht alltäglichen Einsatzfall üben. Hierfür werden Unfallszenarien für sogenannte „Großschadenslagen“ aufgebaut, damit die Einsatzkräfte im Umgang mit Patienten und Material ständig trainiert bleiben.
Am vergangenen Samstag war unsere Schule Schauplatz einer solchen Übung.
Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Essener Johanniter (Kooperationspartner unseres Schulsanitätsdienstes) übten den Ernstfall.
Das Einsatzstichwort lautete „Verpuffung im Chemieunterricht an einer Schule“.

Um den Retterinnen und Rettern eine möglichst realistische Übung zu ermöglichen, stellten sich 19 Schülerinnen und Schüler aus dem Schulsanitätsdienst für diesen Samstag als Mimen zur Verfügung. Im Vorfeld der Übung war hier oberstes Gebot, über diesen Tag nicht zu sprechen. Die Übung sollte bis zu ihrem Beginn geheim bleiben  – umso schwieriger, da auch einige Schülerinnen und Schüler vom Stoppenberg mittlerweile zu Katastrophenschutzeinheiten der Johanniter zählen. Aber es klappte. Neben den Mimen waren am Stoppenberg nur die Schulleitung, der Hausmeister und der Schulsozialarbeiter informiert. Auch bei den Johannitern schwiegen die „Buschtrommeln“.
So trafen sich also die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter am Samstagvormittag in der Schule, um auf ihre Rollen vorbereitet zu werden. Neben Tipps zum medizinischen Bild der Verletzung und den damit verbundenen Symptomen, wurde natürlich geschminkt was der Utensilienkoffer hergab. In kürzester Zeit wurden aus unversehrten Schülerinnen und Schülern Patienten mit Verbrennungen, Knochen-brüchen, Platzwunden, etc.
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Gegen 14.00 Uhr wurde es spannend: Die Einsatzkräfte wurden alarmiert und als kurze Zeit später die ersten Helfer am Schultor eintrafen, begann das Spektakel. Laute Schmerzensschreie erfüllten das Foyer, überall verteilte sich (Kunst)Blut – die Rettungskräfte waren zum Handeln gezwungen. In kurzer Zeit verwandelten sich Haupteingang und Lehrerparkplatz in eine Zeltstadt zur notfallmedizinischen Versorgung. „Patieten“ wurden behandelt und von den bereitstehenden Kranken- und Rettungswagen ins nahe Krankenhaus (das Foyer des Neubaus) transportiert.
Dort fand sich zwar keine direkte Notaufnahme aber etwas, was vielen bei frostigem Wetter viel gelegener kam: Die ebenfalls alarmierten Katastrophenschutzkräfte der Johanniter aus Kettwig hatten in Windeseile eine Verpflegungsstation mit Würstchen und vor allem Heißgetränken aufgebaut.
Hier trafen sich dann auch ungefähr drei Stunden nach der Alarmierung alle beteiligten Kräfte  - die Übung war beendet. Alle Patienten waren versorgt und Retter und Mimen freuten sich auf die gemeinsame Abschlussrunde.
An dieser Stelle sei noch einmal unseren Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern gedankt, die sich freiwillig als Mimen zur Verfügung gestellt haben. Sie haben alle Rettungsmaßnahmen „über sich ergehen lassen“ und trotz widrigster Temperaturen als überzeugende Schauspielerinnen und Schauspieler viel zum gelingen der Übung unter realitätsnahen Bedingungen beigetragen.

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123RF Stock Foto

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