Sport am Stoppenberg

IMG 6031Nach zwei Jahren Coronapause konnte sie in diesem Jahr endlich wieder stattfinden: die jährliche Herbstfreizeit des Schulzentrums!
Einmal mehr stand „Segeln in den Niederlanden“ auf dem Programm. Da die benachbarte Sekundarschule in diesem Jahr jedoch auch ihre mehrfach verschobene Pilgerreise nach Rom durchführen wollte, war klar, dass das Angebot der Schulsozialarbeit sich in diesem Jahr nur an die Schüler*innen des Gymnasiums richten würde. Los ging’s also in der ersten Woche der Herbstferien mit dreißig Schüler*innen der Jahrgangsstufe neun.


Unser Zuhause für diese Woche war der Zweimastsegler „Iselmar“, der schon häufiger unser schwimmendes Heim war. Nach der Ankunft, dem Beziehen der Kajüten und dem ersten Kennenlernen von Schiff und Crew am Sonntagabend, begann am Montag der erste Segeltag. Zunächst erklärte uns der Maat der Iselmar die wichtigsten Handgriffe und Arbeiten an Bord. Wie heißt welches Segel, wozu dient welches Tau und wie wird ein ordentlicher Knoten geschnürt. Die Reise führte uns dann zur Insel Terschelling. Zwar hatten wir relativ wenig Wind und die Tour dauerte etwas länger, wenige Wellen und Sonnenschein waren aber beste Voraussetzungen, um sich in aller Ruhe an einem ersten Tag auf See an das Schwanken des Schiffes und die Segelmanöver zu gewöhnen.
Nach dem Einlaufen, einer kurzen Erkundung des Hafens in West-Terschelling und einem gemeinsamen Ausflug zum Aussichtshügel mit bestem Rundumblick über die Dünen der Insel (der angekündigte wunderschöne Sonnenuntergang fiel leider einer Wolkendecke am Horizont um Opfer…), stärkten sich alle beim gemeinsamen Abendessen. Unser erster Segeltag ging entspannt dem Ende zu.
Der Dienstag bot deutlich mehr Action. Mit viel stärkerem Wind sollte die Insel Texel unser Ziel sein. Da die Iselmar unterwegs immer in der Fahrrinne gehalten werden musste, standen unzählige Wendemanöver auf dem Plan, die immer den Einsatz der gesamten Besatzung forderten. Auch heute war uns die Sonne wieder wohlgesonnen und so verlebten wir einen spannenden Tag an Bord. Den Hafen von Oudeschild erreichten wir am frühen Abend und wurden bereits von einem Stoppenberger Empfangskomitee erwartet. Unsere Instagram Story auf der Schulseite hatte unseren Kurs verraten 😉
Sehr entspannt begann der Mittwochmorgen! Der Wetterdienst hatte für Texel Windstärken von 8 bis 9 vorhergesagt – zu viel für ein entspanntes und sicheres Segeln. Wir blieben also an diesem Tag auf Insel und konnten zunächst mal halbwegs ausschlafen. Erst um 10.00 Uhr erklang der unerbittliche Weckruf des Sozialarbeiters zum Frühstück…
Den Tag verbrachten wir mit Bummeln durch Oudeschild, Entspannen an Deck oder auch mit einer kleinen Wanderung in der nahen Umgebung. Am Abend erlebte die Iselmar dann einen großartigen Cocktailabend und eine völlig ungeplante aber sehr unterhaltsame Karaoke Show, in deren Verlauf schon erste Weihnachtslieder erklangen. Großartig, wie textsicher wir alle bei „Last Christmas“ waren…
Nach einem sehr entspannten Tag waren wir am Donnerstag wieder fit für neue Segelabenteuer. Als Ausgleich für’s Ausschlafen am Mittwoch stand diesmal frühes Wecken an. Um die Gezeiten auszunutzen hatte der Skipper „Ablegen um 9.00 Uhr“ angesagt. Mit perfektem Rückenwind segelten wir in Richtung Ijsselmeer, das wir nach Durchquerung der Schleuse bei Den Oever erreichten. Zielhafen war der kleine Ort Medemblick. Schon am frühen Nachmittag legten wir an und hatten viel Zeit, das Städtchen anzusehen, zu shoppen oder ein Eis in der Sonne zu genießen. Das Seeluft auch müde macht, merkten viele an diesem Abend. Nach dem Abendessen lichteten sich die Reihen im Tagesraum der Iselmar zügig und viele von uns lagen bereits vor 0.00 Uhr in ihren Kojen.
Letzter Segeltag war dann für uns der Freitag. Es galt, noch ein kurzes Stück bis zu unserem letztendlichen Ziel, der Stadt Enkhuizen, zurückzulegen. Guter Wind trieb uns voran und da noch einige Wenden vor der Hafeneinfahrt zu absolvieren waren, gab’s auch noch ordentlich zu tun. Einige waren froh, auch für diese letzte Etappe nochmal das Regenzeug gewählt zu haben. Wind und Wellen sorgten bei den Segelmanövern für ein ständig nasses Vordeck…
Angekommen in Enkhuizen stand „klar Schiff machen“ auf dem Programm. Das Deck musste geschrubbt, die Kajüten geräumt, der Müll entsorgt und das ganze Schiff besenrein übergeben werden. Skipper und Maat waren am Ende zufrieden und entließen uns zum gemeinsamen abschließenden Mittagessen nach traditionell niederländischer Art: Pommesbude mit Fritten, Frikandeln und ähnlichen Leckereien!
Da auch unser Bus schon am Hafen stand, musste nur noch, das Gepäck vom Schiff zum Bus gebracht (der Pier in Enhuizen ist ganz schön lang…) und verstaut werden. Um 15.20 Uhr war alles erledigt, die Rückreise konnte beginnen.
Um 19.00 Uhr erreichten wir den Stoppenberg und blickten auf eine schöne und ereignisreiche Woche zurück!
Unser Dank geht an dieser Stelle an unseren Skipper Koen und unseren Maat Bram, die unsere Gastgeber an Bord waren und uns in die „Geheimnisse“ des Segelns einwiesen, sowie an Swantje, die extra Urlaub nahm, um uns als weibliche Begleiterin der Tour zur Verfügung zu stehen!

Markus Schumacher, Schulsozialarbeiter

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