Sport am Stoppenberg

Bild4„One Billion Rising“ ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit mit tausenden von Events in bis zu 190 Ländern der Welt. Um auf die Thematik aufmerksam zu machen, das Ende dieser Gewalt zu fordern und sich zu erheben, findet jährlich am 14. Februar ein Aktionstag statt. Bild3Auch zwei SchülerInnen der Stufe EF unserer Schule nehmen in Kooperation mit der Caritas-SkF-Essen an dem Aktionstag teil und haben sich auf künstlerische Weise mit der Thematik auseinandergesetzt. Die Werke werden ab dieser Woche im Schaukasten der Caritasstelle am Kopstadtplatz 13 in der Essener Innenstadt ausgestellt.

In meinem Bild zur Kampagne „One Billione Rising“ 2022 habe ich versucht viele Szenen zu verflechten, um die unmenschlich primitive Perversität einer Vergewaltigung oder einer Köperverletzung an Kindern, Jugendlichen und Frauen darzustellen, welche durch Corona leider drastisch zugenommen hat. Ich denke, dass es richtig und wichtig ist, dass man auf dieses Thema mit allen Mitteln aufmerksam macht, um präventiv dagegen vorzugehen.
Um die physischen, aber vor allem die psychischen Folgen eines solchen Missbrauchs greifbarer zu machen habe ich mich dafür entschieden, das Bild in düsteren Farben zu gestalten. Den Opfern, so wie den Tätern habe ich bewusst keine Gesichtsorgane gegeben, da es vielleicht den Betrachter so leichter fällt, sich in diese Personen hineinzuversetzen. Außerdem dachte ich mir, dass man so etwas nicht nur auf den „Durchschnittsdeutschen“ zuschneiden soll, da es leider in jeden Kulturkreisen Gewalt gegen Minderjährige und Frauen gibt.

Ich habe in der rechten Bildhälfte das Thema „body shaming“ aufgegriffen, weil es für mich eine Art psychische Gewaltausübung ist.
LorenzAuch Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen habe ich in dem Bild einen Platz gegeben, weil ich mir denke, dass es ein Thema ist, welches man in unserer heutigen Gesellschaft offen angehen und von der Kirche aus bestrafen muss. Zudem habe ich auch noch die ungerechte Bezahlung von Frauen im Gegensatz zu männlichen Angestellten thematisiert. Verdeutlicht werden soll dies durch die auf einem Tisch liegenden Briefumschlägen, aus welchen Geld herausragt.
Auch die Unterdrückung der Frauen in islamisch undemokratischen Ländern wie in Afghanistan oder in Pakistan habe ich mit einem kleinen Plakat der Friedensnobelpreisträgerin und Frauenrechtlerin Malala Yousafzai, welches von einer Flagge des Islamischen Staates überdeckt ist, dargestellt.
Im Vordergrund des Bildes befindet sich ein Mann, der eine Frau körperlich verletzt, ohne sich überhaupt Gedanken zu machen, wie armselig und primitiv das ist.
Mein Bild soll dem Betrachter die Abgründe der Menschlichkeit vor Augen führen und ihm vielleicht die Möglichkeit bieten, sich in die Lage der Opfer reinzuversetzen.

Ich möchte abschließend erwähnen, dass der Schwache nie das Opfer, sondern der Täter ist,
der sich aus Dummheit und Feigheit an Kindern oder Frauen sexuell oder einfach nur körperverletzend vergreift. Jeder, der einem anderen Menschen so ein Leid zufügt hat es meiner Meinung nach nicht verdient ein Mensch, die „Krone der Schöpfung“ zu sein.

Lorenz B.
Jahrgangsstufe EF
Gymnasium Am Stoppenberg

 

Viktoria1Ich bin wirklich erfreut, dass ich bei dem Projekt zu ,,One Billion Rising 2022“ mitwirken kann. Sexualisierte Gewalt gegen Mädchen und Frauen wird in unserer Gesellschaft teilweise immer wieder schlimmer, was auf keinen Fall passieren darf. Aus diesem Grund finde ich es sehr wichtig, darauf aufmerksam zu machen. In meinen zwei Bildern habe ich mich mit dem Thema der Vergewaltigung auseinandergesetzt. Das erste Bild zeigt ein kleines Mädchen, welches auf große, blutige Hände guckt, die ihr langsam immer näher kommen. Sowohl das Mädchen als auch die Hände sind schwarz ausgefüllte Umrisse, damit das rote Blut auf den gierigen Händen auch wirklich bedrohlich wirkt und die eigentliche Tat in den Vordergrund rückt. Das kleine Kind ist kurz davor, mit diesen dreckigen Händen beschmutzt zu werden und ist dabei nichtsahnend und voller Angst. Viktoria2
Die Auswirkungen möchte ich mit meinem zweiten Bild darstellen. Es ist der Körper einer Frau, der gewaltsam, wie ein Objekt, benutzt wurde. Auch hier besteht der Körper nur aus einem Umriss, damit der rote Handabdruck, geschweige denn die vollbrachte Tat, in den Vordergrund rückt. Denn der Abdruck zeigt die Spuren, die noch immer auf dem Körper verweilen, die durch eine Vergewaltigung oder generell sexualisierte Gewalt entstehen. Das Leid, das durch diese Taten entsteht, kann man nicht rechtfertigen. Gerade ich, als 15-jährige, möchte mir gar nicht erst vorstellen, wie schlimm so ein Trauma sein muss, von solch beschmutzten Händen benutzt worden zu sein. Dass selbst kleine Kinder (in den meisten Fällen) durch Männer, die sich nicht unter Kontrolle haben, leiden müssen, muss einfach aufhören. Ebenso sollten Vergewaltigungen viel ernster genommen und stärker bestraft werden.

Viktoria Z.
Jahrgangsstufe EF
Gymnasium Am Stoppenberg

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