Sport am Stoppenberg

IMG 4766Nach 2009 und 2013 hatte der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) auch in diesem Jahr wieder zu einer bundesweiten Sozialaktion aufgerufen. Jugendgruppen in ganz Deutschland engagierten sich vom 23. bis 26. Mai in unterschiedlichsten sozialen Projekten. Die Herausforderung besteht vor allem darin, die Projekte innerhalb von 72 Stunden fertig zu stellen.


Da unsere Schule auch an den vergangenen Aktionen teilgenommen hatte, war es in diesem Jahr selbstverständlich, dass wir wieder dabei waren. Fünfzehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgansstufe neun bekamen am Nachmittag des 23. Mai pünktlich um 17.07 Uhr ihr „Startpaket“. Wir hatten uns gemeinsam mit unserem Projektpaten, dem Essener Caritasdirektor Björn-Enno Hermans, entschieden, verschieden Aufgaben rund um den Baldeneysee anzugehen. Wir schlugen unsere Zeltstadt auf dem Clubgelände eines befreundeten Segelvereins direkt am Seeufer auf und von dort ging’s los.


Am Freitag stand zunächst die Renovierung zweier Spielplätze und das Beseitigen von Löchern auf einer Fußballwiese auf dem Programm. Die Wiese und der erste Spielplatz stellten kein Problem dar. In Windeseile waren die Löcher verfüllt und das Schiff auf dem Spielplatz erstrahlte mit frischem Anstrich. Natürlich wurde es auf den Namen „Die Stoppi“ getauft.
Der zweite Spielplatz stellte uns vor größere Herausforderungen. Eigentlich sollten „nur“ Graffitis entfernt werden, was sich aber mit den Hilfsmitteln, die man uns zur Verfügung gestellt hatte, als nur seeeeehr mäßig möglich herausstellte. Je nach Untergrund waren die Sprayfarben einfach nicht weg zu bekommen. Kurzerhand entschieden wir, die Graffitis wo immer möglich einfach zu übermalen. Am Ende präsentierte sich also auch dieser Spielplatz in frischer, bunter Farbe.
Unsre Mittagspause verbrachten wir freitags am Hafen Scheppen. Das Management des Baldeneysees hatte uns, quasi als vorweggenommenes Dankeschön für unsere „Samstagsaufgabe“, zum Grillen eigeladen. Am Samstag umrundeten wir, ausgestatte mit Müllsäcken und wasserdichten Wathosen, den See und sorgten für Sauberkeit im Uferbereich. Um möglichst viele Ort zu erreichen, durften wir kostenlos die Schiffe der weißen Flotte nutzen und so immer mal wieder die Uferseite wechseln.
Wir wollten aber nicht nur Müll sammeln, sondern auch andere Seebesucher für das Thema „Stoppt das Vermüllen der Umwelt“ sensibilisieren. In unserem Quartier hatten wir Plakate für unseren „waste-walk“ gestaltet. Auf zwei Overalls baten wir die Seebesucher, die bei bestem Wetter zahlreich unterwegs waren, um symbolische Unterschriften „für einen sauberen See“. Außerdem dokumentierten wir auch größere Schäden am See und überlegten, welche Möglichkeiten bestehen, den See auch für junge Menschen noch attraktiver zu machen. Diese Ergebnisse werden dem Seemanagement demnächst übergeben.
Sehr gefreut hat uns, dass unser Aktion ein bereites mediales Echo fand. Neben der Pressestelle des Bistums und dem Nordanzeiger berichtet auch Radio Essen live vom See. In verschiedenen sozialen Netzwerken waren wir ebenfalls zu finden. Seine Anerkennung für unser Projekt drückte uns auch der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen aus, der sich extra eine Stunde Zeit genommen hatte, um uns bei unserer Seerunde ein Stück zu begleiten.
Am Samstagabend blickten wir auf unsere getane Arbeit zurück und waren sehr zufrieden! Wir hatten die Herausforderung angenommen und waren erfolgreich: alle Projekte waren erledigt! Nach dem Abbau unseres Quartiers konnten wir den Eltern am Sonntagmorgen die Resultate unserer Arbeit präsentieren und genossen am Sonntagnachmittag die Abschlussveranstaltung der 72-Stunden-Aktion auf dem Burgplatz.
Noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die uns bei der Umsetzung der Aktion geholfen haben (z.B. mit Farbspenden)! Großer Dank gebührt der „Marinekameradschaft Essen-Kupferdreh“, deren Gelände wir als Hauptquartier nutzen durften und natürlich unserem Projektpaten Enno, der unsere Projektidee nach vorne gebracht hat! Vielen Dank auch an Frau Reidick und Cinzia Conforti, die uns als weibliche Begleitung unterstützt haben!
Allergrößten Anerkennung und unseren Applaus haben sich aber natürlich die Schülerinnen und Schüler verdient, die sich auf das Projekt eingelassen haben und 72 Stunden lang im Akkord „geackert“ haben –Ihr seid großartig!!!

Andreas Strüder, Markus Schumacher

Aktuelle Jahresplanübersicht

termin kl

Handwerk aktuell

Neue Ehemaligendatenbank online

Infos zur Anmeldung neuer SchülerInnen

123RF Stock Foto

Sie wollen Ihr Kind bei uns anmelden oder einfach nur etwas über unsere Arbeit erfahren?

Hier geht es zu
weiteren Infos!

Hoffnung für Haiti

Infos und mehr

Fotos vom Lehrerkollegium
°

Wir suchen weiterhin engagierte LehrerInnen, die sich eine Arbeit an unserer Schule vorstellen können.
°
logo_wolfburg
Kooperationspartner
HeuteHeute2860
GesternGestern3493
Diese WocheDiese Woche10402
Dieser MonatDieser Monat73238
InsgesamtInsgesamt2533976
Größter Besuch 13.06.2019 : 5058
Besucher zur Zeit 31