Sport am Stoppenberg

IMG 3968Die „Ora et labora-Tage“ sind Projekttage, die interessierten Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule und des Gymnasiums schon seit vielen Jahren in der Jahrgangsstufe neun angeboten werden. Verantwortlich für dieses Angebot sind Schulseelsorger und Schulsozialarbeiter. Die Jugendlichen sind eingeladen, im Rahmen der Projekttage gemeinsam zu „beten und zu arbeiten“. Auch in diesem Jahr standen die Tage wieder unter dem Motto „helfende Hände“.  „Gearbeitet“ wurde an diesen Tagen wie immer im ganz normalen Unterricht. Nach Schulschluss traf sich die Gruppe im BIB, wo gelebt, gegessen und mit Isomatten und Schlafsäcken auch übernachtet wurde.

Der Programmteil „beten“ führte uns am ersten Projekttag zu Menschen und Institutionen, die „helfende Hände“ reichen. Im Rahmen einer alternativen Stadt-wanderung besuchten wir zunächst wieder die Suppenküche der Missionarinnen der Nächstenliebe („Mutter Theresa Schwestern“). 

Nach vielen Informationen zum Leben und Arbeiten der Ordensschwestern ging es weiter zum „Raum 58“. Jugendliche, die kein Dach über dem Kopf haben, können hier eine Bleibe für die Nacht finden und natürlich auch Ansprechpartner, die ihnen bei der Bewältigung ihres, manchmal nicht ganz einfachen, Alltags zur Seite stehen. Für viele der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler war schon die Vorstellung, nicht ganz normal nach der Schule nach Hause zu gehen, sondern mit wenig Perspektive „auf der Straße“ zu leben, eine sehr besorgniserregende Vorstellung. 

Nur wenige Meter weiter führte uns unser Weg zu den Räumen von „Campus Segen“, dem Standort der katholischen Hochschulseelsorge an der Essener Universität. Hier gab’s zum einen Wissenswertes zu den Angeboten der Hochschulseelsorge, zum anderen aber auch Infos und Hintergrund zur nächsten Station unserer abendlichen Reise: Eigentlich war jetzt ein Besuch bei der Bahnhofsmission geplant, der aber krankheitsbedingt am Vortag leider abgesagt werden musste. Zwar schade aber am Ende halb so wild – alle wichtigen Hinweise zur Arbeit der Bahnhofsmission bekamen wir trotzdem und nach der U-Bahnfahrt zum Bahnhof war zumindest auch ein Blick von außen auf den Standort der Einrichtung möglich. Wo wir dann gerade am Hauptbahnhof waren, nutzen wir die Gelegenheit, vom örtlichen kulinarischen Angebot zu profitieren und uns nach getaner „Laufarbeit“ ausgiebig zu stärken. 

Nach der Heimreise zum Stoppenberg endete der erste Tag der „Ora et labora- Tage“ traditionell mit der gemeinsamen Abendrunde im COM-Gebäude. Sichtlich erschöpft aber auch voller neuer Erfahrungen, wurde gegen 0.00 Uhr das Licht gelöscht und alle machten es sich in ihren Schlafsäcken bequem. 

Der nächste Morgen begann nach dem sanften Wecken mit einem Frühstück in Etappen. Nach einem ersten Kaffee und einem ersten Brötchen nahmen wir gemeinsam an der Frühschicht des Schulzentrums in der Fastenzeit im COM-Gebäude teil. Zurück im BIB, war noch Zeit für ein weiteres Brötchen und das Vorbereiten von „Stullen“ für den Tag. Nun lag ein ganz gewöhnlicher Schuldonnerstag vor uns allen, bis wir uns am Nachmittag wieder im BIB trafen. 

Das Programm war diesmal zeitlich nicht ganz so straff. Viele Schülerinnen und Schüler nutzen die Zeit, um sich noch einmal mit Unterrichtlichem zu beschäftigen. Am nächsten Tag standen für viele Teilnehmer ein Vokalbeltest an. Der Themenblock dieses Tages begann nach dem gemeinsamen Abendessen in der Sporthalle und stellte ganz praktische Übungen in den Vordergrund. Es kam darauf an, selbst „helfende Hände“ zu reichen und gemeinsam vorgegebene Aufgaben zu lösen. Vom BIB aus führte uns ein gemeinsamer Spaziergang mit verbundenen Augen über das Schulgelände bis zur Sporthalle. Vor allem für die Schülerinnen, die ganz am Anfang und ganz am Ende der Kette liefen, eine Herausforderung. Sie mussten alles im Blick zu halten und darauf achten, dass die Kette nicht auseinanderriss. Alle anderen mussten sich auf diese „Führungsqualitäten“ verlassen und sich auf das Erleben des Schulgeländes im Dunkeln einlassen. Im Sportzentrum warteten Aufgaben wie das Lösen von Knoten an einem Seil, ohne dieses loszulassen, der Turmbau mit dem „Tower of Power“ oder der freie Fall vom Kasten in die Arme der anderen auf die Schülerinnen und Schüler. Alle Aufgaben stellten hohe Anforderungen an gegenseitiges Vertrauen und Einsatz füreinander. Beendet wurde der Tag noch einmal im COM-Gebäude. Wir ließen die Bilder des diesjährigen Jugendkreuzwegs auf uns wirken und riefen uns noch einmal die Erlebnisse der letzten zwei Tage in Erinnerung. Diese gemeinsame Abendrunde stellte auch den Tagesabschluss dar. 

Letzter Programmpunkt der „Ora et labora-Tage“ war wie immer die gemeinsame Morgenrunde und das Frühstück am Freitag. Jetzt musste nur noch der anschließende Unterrichtstag absolviert werden.  Die „Ora et labora-Tage“ waren wieder ein schönes und lohnenswertes Erlebnis. Wir danken allen, die uns zu sehr ungewöhnlichen Zeiten die Besuche am ersten Abend ermöglicht haben und uns vor Ort mit viel Engagement zur Verfügung standen. Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schülern, die sich auf diese Projekttage eingelassen haben und natürlich auch an Frau Molzahn, die uns als zusätzliche Begleiterin für die Gruppe zur Verfügung stand!!! 

Eva Marciniak & Andreas Strüder, Schulseelsorger

Holger Sieg & Markus Schumacher, Schulsozialarbeiter

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