Sport am Stoppenberg

regio reli 2016 01Infolge des verlorenen 1. Weltkrieges und dem damit verbundenen, schwierigen Neuanfang versuchte damals auch die Evangelische Kirche in Deutschland sich neu zu orientieren. Während der Zeit des Kirchenkampfes schließlich bemühte sich die Bekennende Kirche immer mehr um die Unabhängigkeit der Evangelischen Kirche von der nationalsozialistischen Kirchenpolitik. 1934 schließlich fanden sich in Wuppertal-Barmen 139 Delegierte der lutherischen, reformierten und unierten Evangelischen Landeskirchen zu einer Reichsbekenntnissynode in der Gemeinde Barmen-Gemarke zusammen und verfassten die sogenannte Barmer Theologische Erklärung.

 

 

Diese richtet sich gegen die Irrlehren der Deutschen Christen, die damals der nationalsozialistischen Ideologie folgten, und beharrt auf Jesus Christus als der einzigen Grundlage der Kirche.

Die Ausstellung „Barmen 34“ in Wuppertal-Barmen versucht über die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der Barmer Theologischen Erklärung von der Reformation bis in z.B. die Bewegung gegen die Apartheit in Südafrika zu informieren und neuzeitliche Spuren der Reformation im 20. Jahrhundert gegenwärtig und erlebbar zu machen. Am authentischen Ort, an dem mit der Bekenntnissynode von 1934 schon einmal reformatorisches Denken Impulse für christliches Handeln im gesellschaftlichen Kontext gab, lädt sie dazu ein, sich aktiv mit der Kernfrage auseinanderzusetzen: Welche Orientierung gibt der christliche Glaube für das Leben in der Gegenwart.

Der Evangelische Religionskurs der Q2 konnte so bereits bekannte kirchenhistorische und inhaltliche Kenntnisse zum Kirchenkampf, Kirche im Widerstand, dem Verhältnis von Kirche und Staat in Vergangenheit und Gegenwart und der Barmer Theologischen Erklärung als ein Bekenntnis der Evangelischen Kirche erwerben, nachvollziehen, vertiefen und erweitern – schließlich muss auch der Unterricht hier angesichts der inhaltlichen Dichte Akzente setzen und exemplarisch vorgehen.

Auch für den Geschichtsunterricht mag die Ausstellung ein lohnenswerter und ergänzender Beitrag zu Entwicklungen, Stimmungen und Strömungen zur Zeit der Reformationszeit, des Kaiserreichs oder auch der NS-Herrschaft leisten können.

Der katholische Religionsunterricht kann hier ebenfalls anknüpfen, insbesondere da die heutige Gemarke-Kirche in Wuppertal der wohl weltweit einzige Ort ist, an dem eine christliche Kirche zusammen mit einer neu errichteten jüdischen Synagoge auf einem gemeinsamen Grundstück steht.

Eine abschließende Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn zurück zum Hauptbahnhof durfte natürlich nicht fehlen, so dass nach der Weiterfahrt mit der Regionalbahn alle Stoppenberger heile zurück nach Essen kamen.

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