Sport am Stoppenberg
K800 CIMG7286Am Mittwochmorgen (21.10.2015) haben sich zehn Mädchen und drei Jungen der Q1 am Flughafen Weeze eingetroffen, um am Austausch mit unserer Partnerschule in Gijón teilzunehmen. Die Aufregung war riesig. Wir wussten bereits, wer unsere Austauschpartner und Gastfamilien sein würden und hatten auch schon den Kontakt aufgenommen, aber es ist doch sehr aufregend zu wissen, dass man ihnen bald gegenüberstehen wird. Die Fragen, die man sich stellt: Werden mich die Menschen verstehen? Wird meine Gastfamilie nett sein? Werde ich mich mit ihnen verstehen? Habe ich eine eigenes Zimmer oder teile ich mir eins? All diese Fragen und viele mehr schossen uns durch die Köpfe.

Nach einem angenehmen Flug nach Santander und einer anschließenden Busfahrt war es so weit: Ankunft am Busbahnhof Gijón. Wir wurden von allen herzlichst begrüßt. Kleine Begrüßungsgeschenke haben wir auch bekommen. Eine Karte von Gijón, die Flagge Asturiens, der Region in der Gijón liegt, ein paar Süßigkeiten und Weiteres. Von dort ging es dann erst einmal nach Hause und man lernte sehr viel Neues kennen. Der ein oder andere unternahm noch etwas an diesem Abend mit seiner Gastfamilie, aber eines stimmte wohl für uns alle: Wir waren sehr müde!
Am Donnerstagmorgen ging es dann auch früh weiter. Um 8:30 Uhr trafen wir uns an der Schule. Während unsere spanischen Gastgeschwister in den Unterricht mussten, wurde uns die Schule gezeigt. Von den ganz kleinen Kindergartenkindern, mit denen zusammen gesungen wurde, bis hin zu jenen Schülern, die an unserer Schule zu Besuch waren, haben wir alle kennengelernt und gesehen, wie in Spanien unterrichtet wird. Darauf machten wir uns dann alle zusammen auf den Weg zu El Laboral. El Laboral ist eine Art Universität, an der vor allem Kunst und Theater gelehrt werden. Deshalb haben wir uns auch Proben für ein neues Drama angeguckt. Besonders lustig und toll war auch noch die Besichtigung der Werkstatt für die Kostüme Dort durften wir uns auch alle selbst verkleiden. So standen auf einmal Piraten, Clowns, Zwillinge, Napoleon und selbst der Papst nebeneinander. Nach einer kurzen Pause sind wir mit dem Zug zum Bergbaumuseum gefahren. Wir besichtigten, wie die Menschen dort früher gearbeitet haben, welche Maschinen sie benutzten und sind auch selbst "unter Tage" gegangen. In Gijón mussten dann aber nochmal Bilder am Strand bei Nacht gemacht werden, um sich an die schöne Zeit besser erinnern zu können.
Der Wallfahrtsort der Maria von Covadonga wurde am darauffolgenden Tag besichtigt. An diesem Ort ist der Legende nach Maria den Kriegern um Don Pelayo bei der Schlacht gegen die Muslime erschienen und verhalf ihnen zum Sieg und somit zum Beginn der Reconquista. Seit dem wird sie dort angebetet und ihrer gedacht. Danach haben wir dann miterlebt, dass ein Reisebus tatsächlich über die Straßen fahren kann, die gerade so breit sind, dass der Bus sie ganz versperrt. Und uns blieb fast die Luft weg, als wir gesehen haben, wie tief es rechts von uns runter ging. Doch für die Aussicht hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Danach stand der Besuch der Höhle von Tito Bustillo mit sehr alten Höhlenmalereien an. Wir hatten auch die Möglichkeit mit den alten Techniken selbst zu erkunden, wie die Höhlenmalerei funktioniert und haben selbst gemalt. Von dort sind wir zu der Sidrería El Gaitero gefahren. Dort wird Sidre Champagner, Champagner aus Äpfeln, hergestellt. Sidre selbst ist in Asturien das Nationalgetränk, das es in jeder Kneipe und in jedem Restaurant zu trinken gibt Nach der Rückkehr in Gijón verbrachten wir mit unseren Gastschülern noch einen schönen Abend in der Stadt.
Am nächsten Morgen ging es natürlich wieder mit einem vollen Programm los. Ziel war das Aquarium von Gijón. Dort konnten wir die vielen verschiedenen Fische, Seeschildkröten und alle denkbaren Tiere, die in den Ozeanen leben, betrachten. Nach einer Mittagspause zu unserer freien Verfügung, die wir mit shoppen, einem Besuch in dem tollen Café QueMeDas und vielen weiteren Beschäftigungen verbracht haben, ging es in das Schwimmbad. Das Schwimmbad ähnelte sehr den deutschen Schwimmbädern: Wasserrutschen, Solebecken, Whirlpools – alles vorhanden. Zum Abend traf sich dann die ganze Austauschgruppe wieder, um zusammen in die Disco zu gehen – allerdings ohne Lehrer. Dort wurde dann bis ungefähr 3 Uhr morgens getagt und am nächsten Tag ausgiebig ausgeschlafen, da der Sonntag der Tag mit der Gastfamilie war. Diesen Tag verbrachte jeder unterschiedlich, aber trotzdem hatten alle ihren Spaß.
Am Montag habe wir dann einen ausgiebigen Spaziergang am Strand entlang gemacht Die Wetterverhältnisse waren zwar nicht die allerbesten, aber trotzdem wurden viele Erinnerungsbilder gemacht. Gegen Mittag haben wir uns dann im Rathaus eingetroffen, da ein Treffen mit der Stadträtin für Bildung anstand. Nach einer kurzen Rede, in der wir belobigt wurden, ein solches Abenteuer auf uns zu nehmen und uns gewünscht wurde, dass aus diesem Austausch langjährige Freundschaften entstünden, durften wir das Stadtparlament besichtigen und uns auch mal auf den Bürgermeisterplatz setzen. Am Nachmittag trafen wir uns am El Molinón, dem Stadion von Sporting Gijón, dem Fußballverein der Stadt, der inzwischen sogar wieder in der ersten Liga spielt. Dort nahmen wir an einer geführten Tour durch das ganze Stadion teil.
Am letzten Tag in Gijón besichtigten wir einen Palast und eine Kirche aus präromanischer Zeit, die zu den UNESCO Kulturdenkmäler gehören. Die noch relativ gut erhaltenen Bauwerke wurden erneut mit einer geführten Tour besichtigt, sodass man alles Wissenswerte erfahren hat. Danach ging es in das Stadtzentrum von Oviedo, der Stadt, in der diese alten Bauwerke stehen und die in der Nähe von Gijón liegt. In dem Stadtzentrum konnte man viele Kunstwerke sehen, für die die Stadt bekannt ist, sehen. Später haben wir auch die Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert besichtigt. Nachdem wir wieder in Gijón angekommen waren, trafen wir uns um 21 Uhr in einem Restaurant am Strand. Dort haben wir alle zusammen den letzten gemeinsamen Abend mit typisch asturianischen Köstlichkeiten verbracht, uns nochmals über die besten Momente der Woche unterhalten und gelacht. Denn am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen. Um 930 Uhr am Mittwochmorgen fuhr unser Bus von Gijón ab. Der Abschied ist vielen schwer gefallen und auch die eine oder andere Träne wurde vergossen. Auf allen Gesichtern war jedoch ebenfalls ein Lächeln zu sehen, bei dem Gedanken, dass wir uns nächstes Jahr alle wiedersehen würden – nur dann in Deutschland. Nach einem guten Flug zurück in die Heimat, waren die Eltern auch alle froh, ihre Kinder wieder gesund in die Arme schließen zu können.
Wir hatten in dieser Woche sehr, sehr viel Spaß zusammen und wir Schüler möchten uns nochmals ganz herzlich bei Frau Castro Núñez und Herrn Forch bedanken, da ohne das
Engagement unserer beiden Lehrern dieser Austausch nicht hätte stattfinden können – vielen Dank!
Eric Dosda, Q1




Infos zur Anmeldung neuer SchülerInnen

123RF Stock Foto

Sie wollen Ihr Kind bei uns anmelden oder einfach nur etwas über unsere Arbeit erfahren?

Hier geht es zu
weiteren Infos!

Logo Digitale Schule

Aktueller Jahresplan

termin kl

Handwerk aktuell

Ehemalige

Hoffnung für Haiti

Infos und mehr

Fotos vom Lehrerkollegium
°

Wir suchen weiterhin engagierte LehrerInnen, die sich eine Arbeit an unserer Schule vorstellen können.
°
logo_wolfburg
Kooperationspartner
HeuteHeute928
GesternGestern1382
Diese WocheDiese Woche2310
Dieser MonatDieser Monat26652
InsgesamtInsgesamt2065768
Größter Besuch 05.10.2021 : 1956
Besucher zur Zeit 39