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Eigentlich wollte ich nur das neue Medium "Internet" einmal sinnvoll nutzen, um mich in die Liste der ehemaligen Schüler des Gymnasiums Am Stoppenberg einzutragen. Doch kurze Zeit später fragte Herr Bungarten nach, ob ich nicht Lust hätte, für die Schulhomepage in der Rubrik "Was aus Ihnen geworden ist", ein kurzes Porträt zu fertigen.

Nun ja, um ehrlich zu sein, begeistert war ich nicht gerade, aber wenn sich auch andere "Ehemalige" ........, interessant könnte es ja werden...

Erstmalig kennen gelernt habe ich das Gymnasium Am Stoppenberg - damals noch in den "Holz-Baracken" am Neuhof in Essen-Katernberg untergebracht -, weil ich gelegentlich gemeinsam mit meinen Eltern meinen Bruder Andreas von der Schule abholte.

Am 25. August 1969 wurde ich dann selbst ein echter "Stoppenberger".

Für unseren damaliger Klassenlehrer, Alfred Lamers, vor kurzem erst in den wohlverdienten Ruhestand gewechselt, war es auch das erste Jahr. Auch wenn es heute einige von euch nicht glauben wollen, Herr Lamers hatte damals dunkle Haare und war ein toller Klassenlehrer.

Latein wurde als erste Fremdsprache unterrichtet. Mädchen waren zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Wesen. Sprachlabor, Neigungsgruppe Kanu, Metallverarbeitung, Skandal-Theaterstücke ..., das sind einige Schlagworte, die mir bis heute noch gut in Erinnerung geblieben sind. Neben dem Fach Psychologie, das erstmalig an einer Essener Schule angeboten wurde und für damalige Verhältnisse eine revolutionäre Oberstufenreform , gibt es noch viele Dinge, an die ich mich gern erinnere. Es wäre aber an dieser Stelle zu umfassend.

Nach dem Motto: "Das gibt`s nur einmal, das kommt nicht wieder", habe ich dann im Frühjahr 1978 mein Abi – oder wie es im Hochdeutschen heißt: die Allgemeine Hochschulreife mit den Leistungskursen Biologie (Burauen), Geschichte (Sommer), und den Fächern Deutsch (Sommer) und Sport (Keßler), hingebogen.

Das es nach sechs Jahren Latein lediglich zu einem Kleinen Latinum reichte, lag nicht, wie damals von mir vehement vertreten, an den Lehrern. Aber solche und ähnliche Einsichten kamen erst nach der Schulzeit.

Irgendwann in dieser Zeit – Udo Lindenberg lässt grüßen - änderte sich mein Name in Berni Flottmann (... und Berni Flottmann denkt er wär ein Astronaut). Ansonsten war alles klar, auf der Andrea Doria.

Nachdem ich Pläne eines Studiums relativ früh beiseite gelegt habe, bin ich mehr oder weniger zufällig in der öffentlichen Verwaltung gelandet. Nach Angeboten der Stadt Essen, Karstadt und dem Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk, habe ich mich für Letzteren entschieden. Und beim Rechtsnachfolger, dem heutigen Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR), bin ich immer noch tätig. Hier habe ich erst Werbung für das "Russland", später für ein "starkes Stück Deutschland" gemacht. Heute lassen wir den Pott kochen. Neben vielen Aufgaben und Tätigkeiten, die ich im Laufe der Jahre verrichtet habe, bin ich heute für den Bereich Veranstaltungsmanagement und Besucherdienste tätig.

Im Jahr 1991 bewarb sich die Klasse 10 b mit dem Klassenlehrer Karl Wilms für einen Schüleraustausch zwischen Brandenburg und dem Ruhrgebiet. Aus einer Vielzahl von Bewerbungen erhielt die Klasse 10 b, als eine von drei Klassen im Ruhrgebiet, einen Zuschuss in Höhe von 2.000,00 DM für eine Klassenfahrt nach Brandenburg. Als KVR-Organisator hatte ich die Aufgabe, den Schüleraustausch gemeinsam mit Karl Wilms in Potsdam zu arrangieren. Organisatorisch begleitete ich auch die spätere Bilderausstellung und den Gegenbesuch aus Brandenburg/Polen. Noch heute pflege ich den Kontakt zu allen Beteiligten.


Im Jahre 2000, über 20 Jahre nach meinem Abitur, sind Besuche eher die Regel als die Ausnahme, dann fahre ich mal wieder meine Tochter Jasmin zur Schule. Diese Schule liegt im Essener Norden, ist Teil eines Schulzentrums und trägt den Namen "Gymnasium Am Stoppenberg" .

Kommt einem doch irgendwie bekannt vor – oder ?

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