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img_2978Mitten in der Adventzeit hatten wir nicht nur prominenten Besuch unseres Weihbischofs und des Dezernenten unserer Schulabteilung, sondern wir hatten auch den  Besuch einer eher unscheinbaren Frau, die aus Brasilien stammt und unser Bistum besucht hat. Weil unser Bistum das Hilfswerk der deutschen Katholiken Adveniat „organisiert“, das nämlich besonders in der Weihnachtszeit Geld für die Kirche in Lateinamerika (also Mittel- und Südamerika) sammelt, hat sie hier im Bistum Essen Station gemacht und dabei auch unsere Schule besucht. Zu Gast war sie mit einer Dame, die beim Hilfswerk Adveniat als Übersetzerin tätig ist, und mit Dr. Esser, der die beiden Damen begleitet hat und als Koordinator von Seiten des Generalvikariates aufgetreten ist.


Die Klassen 9a und die Klasse 6 b hatten die Möglichkeit, mit Frau de Freitas ins Gespräch zu kommen.

Hier ein kleiner Bericht über die Stunde, die die Klasse 6b erleben konnte.

Natürlich ist jede Klasse gespannt und interessiert, wenn jemand von so weit weg in einem deutschen Klassenzimmer bei Eis und Schnee erscheint. Weil Frau de Freitas bei Temperaturen von 28 Grad ins Brasilien aufgebrochen war, musste am Tag zuvor eingekauft werden, denn in Deutschland herrschten Minustemperaturen: warme Stiefel und winterfeste Kleidung hat Ana Maria nicht gekannt. Sie brauchte so etwas einfach nicht. Schnee kannte sie nur aus dem Fernsehen oder von Bildern.

img_2979Dann erzählte sie von ihrer Arbeit. Viele Leute in ihrer Heimat finden kaum Arbeit. Damit überhaupt etwas geleistet wird, haben Maria und ihre Freunde eine Kooperative gegründet, in der Wertstoffe (z.B. Plastikflaschen) vom Müll getrennt werden. Diese Wertstoffe werden weiterverkauft. Das verdiente Geld kommt allen zugute. Viele Frauen in der Kooperative basteln Puppen, die ebenfalls verkauft werden können. Auch das so verdiente Geld fließt in die gemeinsame Kasse.

Der zweite Teil ihres Berichtes handelte davon, wie denn die Christen dort in den Gemeinden organisiert sind. Weil es weit und breit keine Priester gibt, die z.B. am Sonntag die Hl. Messe lesen können, haben sich kleine Gruppen zusammengeschlossen, die gemeinsam singen und beten. Diese Gemeinden werden „Basisgemeinden“ genannt. Am Sonntag treffen sich die Mitglieder, feiern gemeinsam Gottesdienst und anschließend sprechen sie über die Probleme ihrer Arbeit. Sie bilden sich fort. Dabei ist es ihnen nicht nur wichtig, über ihre Arbeit zu sprechen, sondern sie lernen auch viel über „Gott und die Welt“, wenn sie über Texte aus der Bibel usw. sprechen.

Viele ganz praktische Fragen wurden von unseren Schülern gestellt; z.B. wollten sie wissen, wie die Feiern gestaltet werden, was es dort zu essen gibt, welche Kuchen gebacken werden.
Sie wollten auch wissen, ob Maria hier bei uns lieber leben möchte. Das konnte sie sich gar nicht ernsthaft vorstellen. Sie wollte an Weihnachten unbedingt wieder bei ihren Leuten sein.

Wir haben viele neue Eindrücke durch diesen Besuch gewonnen und vor allem gesehen, wie fröhlich und selbstverständlich in den Gemeinden Südamerikas Christen zusammenkommen und feiern.

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123RF Stock Foto

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