Internationale Kontakte
austausch_polen_105.22 Uhr morgens am Hauptbahnhof Essen. Viele verschlafende Gesichter, die sich bald im Zug zum Schlafen hinlegen würden, warteten auf den ICE, der uns in einer ersten Etappe nach Berlin bringen sollte. Nach einer 14-stündigen Fahrt sind wir dann schließlich in Bielsko-Biala angekommen. Dort wurden wir von unseren polnischen Gastfamilien erwartet und sofort freundlich in Empfang genommen. Der Sonntag begann für viele von uns mit einem Besuch in der Kirche, am Nachmittag ging es dann ins Biermuseum in der Nähe von Żywiec.

Die nächsten 3 Tage verbrachten wir in einer Jugendherberge hoch in den Bergen Klimczok, wo wir Ski und Snowboardfahren konnten. Außerdem bekamen wir Besuch von der polnischen Bergwacht, die uns ausreichend mit Informationen für unser anstehendes Projekt, wobei es sich um eine deutschpolnische Broschüre für Skifahrer handelte, versorgte. Die Zeit in den Bergen hat uns allen großen Spaß bereitet, sei es durch das Skifahren oder durch die gemeinsamen Spielabende. Leider mussten wir Mittwochnachmittag die Pisten räumen und mit der Gondel in Richtung Tal zurück, aber auch hier hatten unsere polnischen Gastgeber ein abwechslungsreiches Programm für uns geplant.

Donnerstagmorgen hatten viele ein mulmiges Gefühl. Warum? Wir besuchten das Konzentrationslager Auschwitz- Birkenau. 1,5 Millionen ermordete Menschen! Dies war nur eine der erschreckenden und zugleich traurigen Fakten, die wir in unserer Guiding Tour erfuhren. Es war ein sehr interessanter Vormittag, dessen Eindrücke wir wohl nicht so schnell vergessen werden. Das Mittag- und Abendprogramm ging dann wieder ein wenig lustiger zu. Erst wurden wir im Rathaus zu einem typisch polnischen Essen empfangen, wonach wir wieder in die Schule gegangen sind, um an unseren Projekten weiterzuarbeiten oder je nach Vorliebe Tischtennis oder Schlittschuhlaufen konnten. Auch der Abend sollte sportlich verlaufen, wir gingen bowlen. Nach zwei nervenaufreibenden Stunden ließen wir den Abend im Pub „Allstars“ ruhig ausklingen.

Freitag wartete dann eine kleine Überraschung auf uns! Fünf kleine Pferdekutschen, an denen jeweils 3 Schlitten hingen, standen für uns bereit. Bei den Anfahrten konnte das Vergnügen auf den Schlitten, je nachdem ob man noch drauf saß oder schon gefallen war, schnell steigen oder sinken. Bevor wir wieder zurückfuhren, gab es natürlich auch noch eine kleine Stärkung in Form einer selbstgegrillten Bratwurst. Der freie Nachmittag wurde zum Koffer packen genutzt und um dem Einkaufszentrum einen letzten Besuch abzustatten. Schlafen kann man auch im Zug, dachten sich die meisten, und so kam es dazu, dass wir uns auf einer 70-er/80-iger/90.iger Party wiederfanden.

Der Samstagmorgen und somit der Zeitpunkt der Abfahrt kam schnell. Bei einer solch erlebnisreichen Woche kein Wunder, oder ?! Uns allen hat die Woche nicht nur neue Eindrücke von unserem Nachbarland Polen verschafft, wir haben hier auch alle zusammen sehr viel Spaß miteinander gehabt. Und so können wir nur sagen „do widzenia“ – „ Auf Wiedersehen“!

Artikel von Rebecca M.

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