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Textilwerkstatt von A bis Z

A wie Applikation
Muster und Schmuckornamente aus Filz, Stoff oder Lederresten ,die durch Aufnähen oder Aufkleben auf Kleidungsstücken, Taschen usw. entstehen.

B wie Baumwolle
Baumwolle ist die meistverarbeitete Naturfaser. Sie wird aus den feinen Samenhaaren der Fruchtkapsel des Baumwollstrauches gewonnen. Baumwolle zeichnet sich durch ihre hautsympathischen Eigenschaften aus, denn sie ist saugfähig und luftdurchlässig.

C wie Chemiefaser
Die Erfindung der Chemiefaser am Ende des vorherigen Jahrhunderts stellt einen bedeutsamen Fortschritt dar. Chemiefasern werden auf synthetische Weise hergestellt und bestehen aus Grundstoffen aus Tier- und Pflanzenwelt oder aus Mineralischen Substanzen (z.B. Erdöl).

D wie Druckknöpfe
Druckknöpfe werden als Zusatzverschluss eingesetzt. Man erhält sie in verschieden Größen und Ausführungen. Sie werden mit Nadel und Faden angenäht oder als nähfreie Version angeboten.

E wie Einlagestoffe
Spezialgewebe die das Gerüst der Kleidung bilden. Sie dienen der Formgebung und Formerhaltung und werden zwischen Oberstoff und Futter eingearbeitet.

F wie Filz
Filz ist ein nicht gewebter Stoff, der Wollfasern oder wollähnlichen Chemiefasern besteht. Das Verfestigen erfolgt mit Hilfe von Wärme, Feuchtigkeit und Druck durch Walken.

G wie Garn
Ohne Nähgarn hält unsere Kleidung nicht zusammen. Es wird aus Fasern gesponnen oder aus mehreren Endlosfäden( Chemiefäden) hergestellt.

H wie Häkeln
Es entsteht ein Maschengebilde, wobei ein Faden mit nur einer Nadel , der Häkelnadel mit Haken, verarbeitet wird. Während beim Stricken Maschenreihen gebildet werden, entstehen durch das Häkeln Stäbchen.

I wie Indigo
Indigo ist der ältester bekannter blaue Naturfarbstoff. In der Vergangenheit wurde er durch Abkochen der Wurzel der Indigopflanze hergestellt. Heute kann man den Farbstoff synthetisch herstellen.

J wie Jeans
Das beliebteste Kleidungsstück der Welt wurde 1843 in Zeiten des Goldrausches in Amerika von Levi Strauss erfunden. Die Goldgräber brauchten sehr strapazierfähige Hosen ,die damals noch aus braunem Segeltuch bestanden. 1860 wurden die ersten Hosen aus strapazierfähiger Baumwolle hergestellt, die mit blauem Indigo gefärbt waren.

K wie Knopfloch
Knopflöcher findet man an Blusen, Jacken, Mäntel, Hosen…. Kurz gesagt an den meisten Kleidungstücken. Es sind Einschnitte im Stoff, die durch eine spezielle Verarbeitung gegen Einreißen geschützt sind. In Verbindung mit einem Knopf bilden sie eine beliebte Verschlussform von Kleidungsstücken.

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L wie Leinen
Die Bastfaser Leinen wird aus dem Stengel der Flachspflanze gewonnen. Flachs ist einer der ältesten Textilrohstoffe , er wächst in unserer Klimazone. Leinen , das Gewebe aus der Flachsfaser ist ein sehr hochwertiges, steifes und wenig geschmeidiges Material , das eine hohe Festigkeit im nassen und trockenen Zustand hat.

M wie Motte
Die Kleidermotte ist der wichtigste Textilschädling. Die Larven des nachtaktiven Kleinschmetterlings , ernährt sich bevorzugt von Wolle, Tierhaaren, Bettfedern, Daunen und Pelzen. Ausreichende Belüftung und das gute bewährte Lavendelsäckchen beugt dem Mottenbefall vor.

N wie Nähmaschine
Im Jahre 1800 wurde die erste funktionstüchtige Nähmaschine gebaut. Nach einer Entwicklungszeit entstand 1845 dann die Maschine wie wir sie heute kennen. Der sogenannte Steppstich wird aus einem Ober- und einem Unterfaden geknüpft. Die ersten Maschinen mussten noch mit der Hand und später mit dem Fuß betrieben werden. Wir benutzen heute elektrisch betriebene Maschine die das Arbeite schneller und einfacher machen.

O wie Overlocknaht
In unserer Werkstatt gibt es neben den Nähmaschinen auch einige Spezialmaschinen. Eine davon ist die Overlockmaschine. Zwei bis vier Fäden bilden einen Schlingstich der sich um die Kante des Stoffes legt und dehnfähig ist. Die Kanten des Stoffes können gleichzeitig abgeschnitten werden.

P wie Patchwork
Patchwork( Flickwerk) ist eine sehr alte Technik der Gestaltung, bei der kleine oder größere Stücke aus Filz, Leder, Pelz, Gewebe aus Seide, Leinen, Baumwolle zu einer großen Fläche zusammengenäht werden. Im Ursprungsland hatten die aus den verschiedenen Stücken zusammengestellten Muster und Bilder hohen symbolischen Wert. So sollten sie z. B. dem Träger Glück und Ansehen bringen.
Die aus Ägypten und Zentralasien stammende Technik gelangte mit den Kreuzrittern nach Europa. Hier stand allerdings die Resteverwertung im Vordergrund.
R wie Reißverschluss
1851 wurde der Reißverschluss von mehreren Erfindern entwickelt. Er besteht aus zwei Seitenteilen mit Krampen( kleinen Zacken) und einem Schieber, mit dem die Krampen ineinander verhakt und wieder gelöst werden können. Reißverschlüsse gibt es aus Metall und Kunststoff.

S wie Sticken
Sticken ist eine textile Technik bei der ein Trägermaterial wie Stoff, Leder , Papier mittels eines Durchziehen eines Fadens verziert und geschmückt wird. Im Textilunterricht beginnen wir mit dem Sticken um den Umgang mit Nadel und Faden zu trainieren. Ausserdem finden eine Vielzahl von Stickstichen ihre Anwendung beim späteren Nähen.

T wie T- Shirt
Ein Projektthema des Unterrichts ist die Gestaltung eines T-Shirts. Mit Hilfe von Stoffmalfarben, Applikationen und Schmucksteinen kann ein beliebiges Motiv kreativ umgesetzt werden.

U wie Übertritt
Das mit Knöpfen versehene Kantenteil von Bekleidungsstücken. Gegenteil ist der Untertritt.

V wie Vlies
Vlies ist das gesamte Haarkleid eines geschorenen Schafes. In ihm sind alle ( sehr verschiedenwertige) Wollqualitäten enthalten.

W wie Wolle
Als Schurwolle bezeichnet man die von lebenden Schafen durch Schur gewonnene Wolle. Die unterschiedliche Feinheit der Wollfaser hängt von der Schafrasse und deren Herkunftsland ab. Sie zeichnet sich durch gute Trageeigenschaften aus ,ist hautfreundlich und strapazierfähig. Wolle ist leicht und elastisch. Stoffe und Strickwaren halten sehr warm, sind aber gleichzeitig luftdurchlässig.

Y wie Yuccafaser
Naturfaserstoff -- Blattfaser aus einer nordamerikanischen Palmlilie, auch unter Sisalfaser bekannt.

Z wie Zuschneiden
Ein Arbeitsgang der dem Nähen von Kleidungsstücken vorausgeht. Mit Hilfe von auf Stoff aufgelegten Schnittmustern, passend nach Größe, Form und Farbe des gewünschten Modells, werden die einzelnen Schnittteil e z. B einer Hose ausgeschnitten.



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123RF Stock Foto

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